ProPedes/FUSS e.V.- Ortsgruppe

Mit einem Bürgerschaftlichen Engagement seit Mitte 2017, der Arbeitsgruppe ProPedes Remseck (innerhalb der Aktive 55plus), haben wir eingefordert, quasi als Lobby für alle zu Fuß Gehenden, dass diesen, immerhin die größten Gruppe von Verkehrsteilnehmern, wieder mehr Beachtung und Wertschätzung entgegen gebracht wird. Ebenso forderten wir auch sichere Radwege für die vielen Radbegeisterten.

Inzwischen sind viele Projekte von der Bürgerinitiative AG ProPedes angestoßen, einiges wurde schon erreicht, es bleibt aber noch vieles zu tun. Wir geben unsere Aktivitäten und die offenen Projekte ab 1.1.2020 an die neu eingerichtete FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung zur Weiterverfolgung ab. Leitung, Sprecher und Akteure der neuen Ortsgruppe von FUSS e.V. sind teilweise personengleich mit AG ProPedes. Unsere bisherigen Aktivitäten als Bürgerinitiative wird damit quasi institutionalisiert, mit einem starken, fachkundigen Partner an unserer Seite, nähere Infos www.fuss-ev.de . Die FUSS e.V.-Ortsgruppe publiziert deshalb bis auf weiteres mit auf unserer Homepage. Kontakt remseck@fuss-ev.de.

  • Faktencheck Bürgerentscheid Westrandbrückenstraße 2 18.10.2020

    Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, liebe Klubler, liebe Mitglieder und alle, die sich im Bürgerentscheid-Verfahren engagieren!

    Wie im Amtsblatt angekündigt, wollen wir uns als FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung auch bei der Entscheidungsfindung zum Bürgerentscheid „Westrandbrücke“ in einer neu eingerichteten Arbeitsgruppe mit unserer Expertise bei Verkehrsinfrastruktur und Stadtplanung einbringen. Damit wollen wir mithelfen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger angeregt werden, sich mit den Themen zu beschäftigen und dann am Bürgerentscheid sich zu beteiligen. Zuerst wollen wir die Grundlagen verifizieren, dann einen FaktenCheck durchführen und anschließend daraus Thesen als Basis für eine fundierte Entscheidung veröffentlichen. Unsere Aktivitäten können auch auf unserer Homepage www.wanderfreunde-remseck.de nachgelesen werden, unter remseck@fuss-ev.de kann sich jeder zur Arbeitsgruppe anmelden und sich einbringen, in den Verteiler aufgenommen werden, auch Unterlagen anfordern.

    Nach eingehenden Prüfungen/Diskussionen der zur Verfügung stehenden Unterlagen, nach Besuch von Veranstaltungen und vielen Unterhaltungen mit Bürgerinnen und Bürgern über die als wichtig empfundenen Aspekte haben wir in diesem Sinne noch einige entscheidungsrelevante Informations- und Änderungswünsche an die Projektleitung Bürgerentscheid:

    – Neue Mitte autofrei? Für die Bauabschnitte 2 und 3 liegen keine verbindlichen Planungen vor, in Illustrationen sind Straßen zur Erschließung vorgesehen, für Anlieger- /Liefer- und Kundenverkehr, Durchfahrt nach Neckargröningen. Behauptung muss also verifiziert, ggfs. richtig gestellt werden.

    – Alte Neckarbrücke als „Flaniermeile“? Die alte Neckarbrücke soll nur noch für Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV zur Verfügung. Damit wäre die bisherige Fahrbahn der Neckarbrücke für den Busverkehr mehrerer Linien mit Gegenverkehr freizuhalten, eine Verengung/Möblierung ist damit ausgeschlossen, Fußgänger dürfen die Fahrbahn/Busspur nicht benutzen. Die Illustration ist also objektiv unrichtig und vermittelt von der möglichen späteren Verkehrssituation dort keinen zutreffenden Eindruck. Dies ist richtig zu stellen.

    – „Monsterbrücke“ und Zerstören der Landschaft? Wegen Durchfahrtsvorschriften müsste der Verkehr auf der Brücke auf über 9 Meter geführt werden, zum Vergleich also im 4. Stockwerk eines Hauses. Ebenso das auf diese 9 Meter führende „Ohr“, und die beiderseitigen, da hinaufführenden Rampen. Damit wird es sich um ein beherrschendes, großes Bauwerk in bisher freier Landschaft handeln; um die Dimension zu erfassen, bitten wir um maßstäbliche beiderseitige Seitenansichten auf voller Länge. Dies halten wir für entscheidungsrelevant. Die bisherige Illustration dieser neuen Brücke ist objektiv falsch und damit irreführend, wir bitten um eine rasche Berichtigung.

    – Schallgutachten richtig? Möglicherweise durch das Fehlen konkreter Brückenbaupläne hat der Schallgutachter seine Berechnungen auf eine Höhe von 4 Meter abgestellt. Der mögliche Verkehr wird aber deutlich höher, nämlich bis 9 Meter hoch, auf der Brücke geführt werden müssen, auf den Rampen und dem „Ohr“ entsprechend hoch. Schall trägt unstrittig weiter, je höher sich die Schallquelle befindet, das Gutachten muss also rasch überarbeitet werden. Die richtigen Zahlen sind beim Bürgerentscheid entscheidungsrelevant.

    – Weniger Kreuzungen? Mehr Fahrstreifen? Wir haben gerade andersrum gezählt: Die derzeitige Planung braucht 4 statt bisher 3 Kreuzungen/Knotenpunkte, dazu noch mehr Ampelanlagen, 15 gegenüber bisher 12, was den künftigen Verkehrsfluss deutlich verschlechtern müsste. Auch die vielen Umwegen mit hausgemachtem Mehrverkehr und dem abbremsenden „Ohr“. Jeder kann das selbst aus der vorliegenden Illustration feststellen, dass trotz dieser großdimensionierten, wohl teuren Westrand-Brückenstraße der Verkehrsfluss ggü. der aktuellen Situation eigentlich nicht zu verbessern ist. Die Leistungsfähigkeit dieses Verkehrsbauwerk wird ggü. aktuell auch noch zusätzlich durch weniger Hauptrichtungs-Fahrspuren eingeschränkt. Um dies alles zu verifizieren, haben wir deshalb noch um ein baldiges Verkehrsflussgutachten als weitere wichtige Information gebeten, denn diese Fakten könnten nur weiterhin Schleichverkehr in allen Ortsteilen zum Umfahren so vorprogrammierter Staus bedeuten.  

    – Landschaftsverbrauch? Eingriff in die Natur? Das Verkehrsbauwerk Westrand-Brückenstraße benötigt nach vorliegender Illustration Verkehrsflächen für bis zu 5 Fahrspuren (Fahrstreifen), um den Verkehr abwickeln zu können. Vorgeschrieben aber ist allein schon eine eigentliche Querschnitt-Fahrstreifenbreite von 3,50 Meter, ohne Nebenflächen. Damit wären Verkehrsflächen von mindestens 7 Meter Breite bis über 17 Meter Breite nötig. Damit wird massiv in die bisherige Topografie  eingegriffen, die Ortsteile Neckargröningen und Aldingen werden mit diesen „Querriegeln“ getrennt, die Belüftung der Tallage beeinträchtigt und die vorhandene Örtlichkeit nachhaltig, zum Schlechten, verändert. Da wir von dem Umfang, Wuchtigkeit und Landschaftsverbrauch dieses Brücken- und Straßenbauwerks selbst überrascht sind, bitten wir kurzfristig einen Gutachter mit einer maßstäblichen Planung zu beauftragen, damit man die Dimensionen beurteilen kann, dies ist entscheidungsrelevant.

    – Finanzierung der Westrandbrücke, der Neuen Mitte? Laut Pressemitteilungen hat Oberbürgermeister Schönberger und der Gemeinderat dieStadt/die Bürgerschaft hochverschuldet, in 2019 und 2020 sollen es über 15 Millionen EURO Kreditaufnahmen von der Bank sein. Die Pro-Kopf-Verschuldung der Remsecker soll damit drastisch ansteigen; von etwa 51 Euro in 2018 auf 628 Euro im Jahr 2020. Zu einem Bürgerentscheid gehören, vor diesem Hintergrund erst recht, Aussagen über die weiteren Belastungen der Stadtkasse durch dieses Verkehrsbauwerk, durch die angedachte Neue Mitte, dies ist entscheidungsrelevant.

    – Wann kommt denn das alles? Wir vermissen wichtige Aussagen zum Zeitfenster der Realisierung. Kommt das alles in 2, 5, 10 oder wie manche unken, erst in 15 Jahren? Und was ist dann mit der versprochenen Verkehrsentlastung bis dahin? Muss man sich denn dann nicht eventuell verstärkt um andere, schneller umsetzbare  und eventuell doch bessere Lösungen kümmern?

    – Fragestellung Westrandbrücke? Am 15. November soll im Rahmen eines Bürgerentscheids über folgende Fragestellung abgestimmt: „Sind Sie für den Bau der Westrandbrücke?“ Uns irritiert diese Formulierung, da ja damit offen bleibt, über welche Westrandbrücke eigentlich abgestimmt werden soll. U. E. wäre die richtige Fragestellung gewesen: „Sind Sie für den Bau der Westrandbrücke nach den bisher vorliegenden Planungsunterlagen?“ Denn sonst hätte man ja, bei Zustimmung, alle Freiheiten über die Art und Umfang der Ausführung der Westrandbrücke, also z.B. auch für den früher mal angedachten vierspurigen Ausbau! Wir bitte also um verbindliche Erklärung, dass bei der Fragestellung die vorliegende Illustration über die Westrandbrückenstraße gemeint ist.

    + Neu:

    – Neubau Westrandstraße vierspurig? Neubaustrecken von Landstraßen sind in die Straßenkategorie LS II bzw. LS III bei einer Fahrzeugstärke > 20.000 Fzge. mit einer Belastungsklasse 1 einzustufen, insofern ist die EKL (Entwurfsklasse) 2 und 3 zu berücksichtigen (Richtlinien für die Anlage von Landstraßen (RAL). Damit sind Straßenbreiten vorgegeben, s.o., bei hoher Verkehrsnachfrage, hier vorliegend gegeben, ist ein vierspuriger Ausbau vorzunehmen. Wir bitten umgehend zu beantworten, ob für die neue Westrandbrücke/-straße dies Vorgaben gelten, das Land also aus Rechtsgründen einen vierstreifigen Neubau durchsetzen könnte. Dagegen wurde ja im Vorfeld „gekämpft“, insofern ist diese Rechtsfrage vorher verbindlich gutachterlich zu klären, dies ist entscheidungsrelevant. 

    Gerne würden wir eure/Ihre Meinung hören, geht leider derzeit nur per Email. Wir freuen uns auf jeden Fall auf ein reges Feedback! Die Projektleitung bitten wir, rasch mit uns Kontakt aufzunehmen, damit wir gemeinsam vorankommen.

    Sobald wir vom Rathaus die erbetenen Auskünfte und Nachweise erhalten haben, werden wir die Angemeldeten in einen FaktenCheck nach der Broschüre „Gemeinsam unsere Stadt gestalten“ mit Diskussionen und Checks einbinden, leider wieder alles nur per Email. Den FaktenCheck und die sich daraus ergebenden Thesen zur Westrandbrückenstraße werden wir, hoffentlich rechtzeitig, versuchen, breit zu kommunizieren um Entscheidungshilfen bei der Abstimmung zu geben.

    www.fuss-ev.de

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  • Faktencheck Bürgerentscheid Westrandbrückenstraße

    Als Leiter und Sprecher der FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck und Umgebung wurde ich verschiedentlich angesprochen, ob wir uns auch bei der Entscheidungsfindung zum Bürgerentscheid „Westrandbrücke“ mit einbringen können. Leider durch Verzögerungen beim FußverkehrsCheck in Pattonville konnten wir nun erst die Unterlagen dazu prüfen und wollen mit einer neu eingerichteten Arbeitsgruppe „Fortentwicklung Rund ums Rathaus“ unsere Expertise bei der Verkehrsinfrastruktur und Stadtplanung einbringen. Die Arbeitsgruppe besteht aus Mitgliedern der Ortsgruppe, aber auch von Aktiven des Wander- und SpazierKlubs Aktive 55plus, sie ist aber für alle interessierte Bürgerinnen und Bürger offen, Anmeldung über Email.

    Wir wollen also die öffentlich zur Verfügung stehende Unterlagen, hoffentlich bald ergänzt um, nach unserer Meinung, fehlende oder unscharfe Informationen, einem sogenannten FaktenCheck unterziehen, um dann Thesen zu erarbeiten, die Entscheidungsgrundlage zur Abstimmung beim Bürgerentscheid sein könnten. Damit wollen wir mithelfen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger angeregt werden, sich mit den Themen zu beschäftigen und dann am Bürgerentscheid sich zu beteiligen. Sobald wir die erbetenen Informationen von der Stadtverwaltung dazu haben, werden wir den FaktenCheck in der Arbeitsgruppe durchführen und veröffentlichen. Wer den FaktenCheck direkt erhalten will, kann sich unter der Email schon mal registrieren lassen. In Kürze planen wir auch einen Vor-Ort-Termin um Gelegenheit zu geben, weiter über das Bauprojekt und den Bürgerentscheid zu diskutieren, also hoffentlich viele Antworten auf viele Fragen zu erhalten. Die Einladung erfolgt hier an dieser Stelle im Amtsblatt. Email remseck@fuss-ev.de

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  • Nur ein fußgängerfreundliches Remseck ist ein l(i)ebenswertes Remseck!

    Der von unserer FUSS e.V. – Ortsgruppe Remseck+Umgebung geplante und durchgeführte FußverkehrsCheck in den Remsecker Ortsteilen, mit Start in Hochberg, läuft in den nächsten Wochen, Termine im Amtsblatt! Unsere „FUSSler“ und Bürgerinnen und Bürger sind bei Spaziergängen unterwegs, die Verkehrsinfrastruktur mit Schwerpunkt Fußverkehr zu checken, d.h. also aufzuspüren und zu bewerten. Wie fast erwartet, hält sich leider das Mitmachen aus der Bürgerschaft etwas in Grenzen, es fehlt halt offensichtlich doch ein Präsenz-Eröffnungsworkshop bei dieser offenen Bürgerbeteiligung. Die vielen Infos im Amtsblatt in den vergangenen Wochen kann man damit wohl nicht ersetzen, wegen Corona ging es aber nicht anders! Gerne erwähnenswert Gerhard Seibold, der aufgrund seiner Erfahrung den Schwerpunkt „Gehandicapte“ übernommen hat, die ja besondere Anforderungen an die Fußverkehrsverhältnisse stellen müssen. Nachfolgend werden die Ergenislisten für alle Ortsteile veröffentlicht, nachdem sie an Daniela Dürr, Büro des OB und zuständig auch für Bürgerbeteiligungen, übergeben wurden. Die einzelnen CheckPunkte sollen dann an die Fachabteilungen weitergeleitet werden mit der Maßgabe zu prüfen, was sich denn davon zeitnah umsetzen lässt, wir sind gespannt!






    Stand 1.8.2020 Das meiste ist nun geschafft! Der FußverkehrsCheck Aldingen mit über 40 Checks, wie alle Ortsteile oben zum Anschauen. Nun zur Weiterverarbeitung in den Fachbereiche des Rathauses, natürlich dort ein bisschen viel auf einmal, aber die meisten Checks können mit der Prüfung und Umsetzung ja auch etwas warten. Aber möglichst nicht, wenn es um die Sicherheit im Verkehr geht! Allen, die bisher mitgemacht haben, auch mit Hinweisen und Ratschlägen, gebührt schon mal riesengroßen Dank, vielleicht kann sich das Rathaus dazu auch äußern. Denn es ist sicher nicht überheblich zu vermuten, dass die FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung damit den umfangreichsten FußverkehrsCheck in Deutschland durchgeführt hat mit bisher über 220 Checks! Ich meine, darauf können wir alle wirklich stolz sein, vor allem aber die, die sich damit für ein fußgängerfreundliches Remseck und damit um ein l(i)ebenswertes Remseck gekümmert und eingesetzt haben. Wir feiern das aber noch bei Gelegenheit, halt nun etwas später!

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  • Nur ein fußgängerfreundliches Remseck ist ein l(i)ebenswertes Remseck!

    Herzliche Einladung zum Mitmachen bei den FußverkehrChecks im Rahmen einer offenen Bürgerbeteiligung!

    Unsere FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung unternimmt in den nächsten Wochen  einen sog. FußverkehrsCheck (FC) in den Remsecker Ortsteilen. Unser FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr in Berlin unterstützt und befördert ausdrückliche solche Vorhaben, in den letzten Amtsblättern haben wir vieles schon dazu berichtet. Wir wollen die Verkehrsinfrastruktur mit Schwerpunkt Fußverkehr checken, also aufspüren und bewerten und ggfs. Änderungen anregen und durchsetzen, denn  „eine fußgängerfreundliche Gestaltung der Straßen und Plätze ist eine wichtige Voraussetzung, um die Aufenthalts- und Lebensqualität für alle Menschen zu erhöhen. Sie fördert eine gesunde und umweltfreundliche Art der Fortbewegung und trägt dazu bei, die Belastungen durch den motorisierten Verkehr zu mindern“. Und Bewertungen für Personen und Sachen sind ja derzeit „in“, der Arzt, Handwerker, das Restaurant, das Hotel, die Waschmaschine, alles wird fleißig bewertet, damit trägt man auch zu höherer Qualität bei. Das Verfahren dabei ist eine Stärken-/Schwächenanalyse, d.h. es sind ausdrücklich auch lobende Bewertungen erwünscht! Wir wollen diesen FC ja nicht nur durch unsere „FUSSler“ durchführen, sondern ihn als offene Bürgerbeteiligung mit möglichst vielen, orts- und sachkundigen Bürgern-Innen unternehmen, die ihr Wohnumfeld, nur ihren Ortsteil oder ganz Remseck dann dabei intensiver betrachten und erleben können. Grundsätzlich möglich nur für angemeldete Mitmachende, spontanen Hinweisen gehen allerdings unsere „FUSSler“ nach.

    >>>Das Verfahren habe ich bewusst einfach geplant: Für jeden Ortsteil gibt es eine Woche CheckZeit, Hochberg, das beginnt, zum Eingewöhnen zwei Wochen. Wer mitmachen will, meldet sich möglichst rasch per Mail oder per Telefon für ein oder mehrere Ortsteile an, erhält dann ein Info-Blatt und eine CheckListe mit Anregungen, was bewertet werden kann. Individuell, einzeln, als Ehepaar zu zweit, in einer Kleingruppe (Corona!) können dann bei CheckSpaziergängen die Ortsteile, aber auch die Natur drum rum begangen, geprüft und bewertet werden. Die Bewertungen bitte dann, möglichst mit Ortsbeschreibung, Foto und kurzem Text an die Projektleitung, wieder per Mail oder zur Not per Papier. Noch einfacher und komfortabler geht es aber mit der MeldeApp Meldoo (!), die extra für uns während der Checkzeit um unseren FC ergänzt wird. Die App also einfach mal per Handy runterladen, anmelden, dann CheckSituationen aufspüren, Standort bestätigen, Foto und Name/kurze Bewertung machen, fertig und ab geht‘s dann an die Projektleitung! Eine tolle Sache also, diese App ist übrigens überall zu verwenden und leitet die Meldung an die jeweils zuständigen Behörden. Die Projektleitung führt dann die Bewertungen zusammen, erstellt daraus eine Zusammenfassung für einen Workshop der Teilnehmer. Daraus soll sich eine Beschlussvorlage ergeben, die dann im Umsetzungsverfahren im Trialog (Bürgerschaft, Gemeinderat, Verwaltung) die Grundlage sein wird. Also ein strukturierter Prozess, es wird spannend werden, welche positiven Möglichkeiten sich dadurch für Remseck und seine Bürgerschaft ergeben. Als herzliches Danke-Schön verlosen wir unter allen Mitmachenden kleine Anerkennungen, wie Wanderstöcke, Gutscheine für Busausflüge/Wanderungen, Weinpräsente u.a.m., wünschen uns dazu aber auch noch Sponsoren!

    Die Daten in Kürze:

    Checkzeiten: Hochberg 23./24. KW, Hochdorf 28. KW, Neckarrems 29. KW, Neckargröningen 30. KW, Aldingen 31. KW, Pattonville 32. KW  

    Zum Mitmachen: Anmeldungen per Mail  remseck@fuss-ev.de, per Telefon 071465094, per Brief Peter-Jürgen Gauß Drosselweg 11 71686 Remseck

    MeldeApp Meldoo in den Handy-Appstores oder unter www.leanact.de

    Bringen Sie bitte Ihre Ideen mit ein, Ihr Lob oder Ihren Tadel. Nutzen Sie die Chance, damit Ihren Ortsteil ein Stück weit l(i)ebenswerter zu gestalten. Sind Sie dabei? Los geht es zuerst in Hochberg vom 2. Juni bis 12. Juni 2020.

    Verantwortlich und Projektleitung Peter-Jürgen Gauß, FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung

    PJGauß/im Mai 2020 

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  • Nur ein fußgängerfreundliches Remseck ist ein l(i)ebenswertes Remseck!

    Für die Durchführung des FußverkehrsCheck (FC) in den Remsecker Ortsteilen liegt inzwischen die grundlegende Konzeption vor, Interessierte können sie gerne anfordern. Grundlagen sind bisherige FC unseres Fachverbandes FUSS e.V. und, unter anderem, die Broschüre NeuLand über Beteiligungsmethoden der  Initiative Allianz für Beteiligung e.V. Wir wollen eine offene mehrstufige Bürgerbeteiligung nach der anerkannten Methode einer Stärken-/SchwächenAnalyse machen. Die Besonderheit bei dieser Bürgerbeteiligung aber ist der fehlende EröffnungsWorkshop, Corona-bedingt, der aber durch ein CheckInfo-Blatt/Servicetelefon ausgeglichen wird. Die Themen sind durch Gesetze und unseren Fachverband  weitgehend vorgegeben, man kann aber dabei Ideen im laufenden Verfahren flexibel berücksichtigen. Das Bewertungsverfahren, auch mit einer App fürs Handy, läuft dezentral anhand einer CheckVorschlagsliste (s.u) jeweils vor Ort, das Ergebnisverfahren als Zusammenführung der einzelnen Checks wieder zentral, wobei man sehen wird, ob dies und das Umsetzungsverfahren als Präsenz-Workshop möglich ist. Digitale Lösungen werden angedacht bzw. zur Not eine Verschiebung dieser Prozessabschnitte.

    Die Teilnahme am FC soll für die gesamte Bürgerschaft möglich sein, besonders also hoffen wir auf Orts-/Sachkundige aus den Ortsteilen. Wobei es aus Orga-Gründen ggfs. eine Teilnahmebeschränkung geben muss. Die Konzeption hebt im Umsetzungsverfahren ausdrücklich auf den Begriff Trialog ab, d.h. dass allen relevanten Gruppen der Bürgerschaft samt  Verwaltung Teilhabe möglich ist. Stadträte haben im Übrigen schon ihre Teilnahme avisiert. Natürlich ist ein FC ein großes Stück weit eine Bewertung der Arbeit der Verwaltung für die Verkehrsinfrastruktur und anderem, aber dem muss man sich halt souverän stellen!

    Hier ein Auszug aus der CheckVorschlagsliste, die jeder, zusammen mit einem CheckInfo-Blatt für die selbstständige Durchführung/Bewertung erhält:

    1. Check die Gehwege: überhaupt vorhanden, nur auf einer Seite, zu schmal, zu voll, schadhaft, nachts zu dunkel, zugeparkt, Verkehrsschild/-regelung fehlt, sichere Schul-/Kita-Wege, rechtswidrige gemeinsame Fuß-/Radwege, verbotenes Rad- und Rollerfahren, abgestellte Fahrräder und E-Roller, Mülltonnen, Autos an Einfahrten (gefährlich), Autos an Einfahrten (behindernd), Eingeengt durch …
    2. Check die Ampeln: Zu lange rot, zu kurz grün (Senioren), Anforderung Fuß-Grün zu lang, warten auf der Mittelinsel, gefährlich auch bei Grün, Ampel fehlt, Umweg zur Ampel zu lang, Blindenleitsystem fehlt …
    3. Check die Haltestellen/Fahrpläne: Zu wenig Warteplatz, Wetterschutz fehlt, schlecht erreichbar, Ein- und Aussteigen auf der Fahrbahn, Radweg über die Haltestelle, warten öde oder unangenehm, …
    4. Check die öffentlichen Plätze, Fußgängerzonen, Grünzonen, Parks: Zu viel Fahrverkehr, reine Fußgängerzonen fehlen, unachtsame Lieferanten, störende unerlaubte Radfahrer, zu viele Menschen, zu wenig Geh-Raum, reine Fußwege fehlen, zu wenig Grün, kein (gutes) Sitzen, zu wenig Gastronomie, …
    5. Check, wo es schön ist, ein Lob! Angenehmer breiter Gehweg, getrennte Fuß-/Radwege, reine Fußwege, schönes Grün, interessante Läden/Schaufenster, schöne Lokale,  interessante Gebäude, gutes Verweilen, keine störenden Autos und Radfahrer, gut für Kinder und Eltern, für Senioren, für …
    6. Check andere Kreuzungen / Wege über Fahrbahnen … / Check das Spazieren/Wandern/Naherholung …            und so weiter …

    Herzliche Einladung an die gesamte Bürgerschaft folgt, wir hoffen, dass neben unseren Mitglieder der FUSS e.V.-Ortsgruppe viele Bürger-Innen die Chance wahrnehmen, ihr Wohnumfeld, die Ortsteile und ganz Remseck mit zu gestalten. Weitere Infos schon gerne im Vorfeld unter remseck@fuss-ev.de . Peter-Jürgen Gauß

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