Meine Wander-/Spazieranregungen

PICT1131Die Wander-/Spazieranregungen sind unverbindlich und ohne Anspruch auf Vollständigkeit, Wanderkarten und Wanderausrüstung werden jeweils dringend empfohlen. Die Nutzung dieser Anregungen geschehen ausdrücklich auf eigenes Risiko und sind nur für den privaten Gebrauch gestattet. Bei den beschriebenen Routen handelt es sich um öffentlich zugängliche Wege, auf deren Pflege und Beschaffenheit ich keinen Einfluss habe.

In Corona-Zeiten 2020: Damit in diesen schlimmen Zeiten die „Decke nicht auf den Kopf“ fällt, will ich als Leiter unseres Wander- und SpazierKlubs für unsere Klubler und alle Interessierten im Amtsblatt ab 8.4.2020 in den nächsten Ausgaben Spazierwege-Anregungen in Corona-Zeiten veröffentlichen. Der passionierte Spaziergänger oder gar Wanderer kennt die Strecken sicher. Es gibt aber auch viele, die dies als willkommene Anregung  aufnehmen, um in schönster Frühlingszeit in frischer Luft Remseck und Umgebung zu genießen. Bitte beachten Sie aber die aktuellen Virus-Verhütungsvorschriften! Und Sie wissen doch: Gehen ist gesund, unstrittig!

8.4.2020 Peter-Jürgen Gauß

  • Vorschlag Nr. 10 Vom Neckarzentrum zur Zipfelbachmündung, Zipfelbachtal und über Hochberg zurück

    Aktive 55plus
    Remseck und drum herum – Wandern und erleben!

    Diesmal starten wir am Neckarzentrum Hochberg, auch mit dem B403 erreichbar. Beim Edeka-Getränkemarkt führt uns an der Böschung ein schmales Wegle, extra auf Wunsch für uns freigeschnitten, hin zum Neckar und schön auf einem Wiesenpfad direkt entlang am Neckarufer. Später ein Wiesenweg, dann wieder –pfad spazieren wir genussreich entlang in dieser ruhigen Gegend zum Zipfelbach, der mit einem kleinen Delta dort malerisch in den Neckar mündet. Wir gehen kurz zurück, dann unter der Landstraße durch auf die alte Straße, die man nur noch zur Hälfte sieht. Darauf kurz rechts, dann links auf einem breiten, vielbegangenen, vielberittenen wunderschönen Wiesenweg ins Tal hinein. Dieses wir enger, von rechts münden zwei Wege, wir nehmen den halbrechts hoch und treffen oben auf einen Querweg mit einem Pfosten mit vielen Wanderschildern. Da spazieren wir nach links Richtung Aussiedlerhof, an diesem vorbei, mit herrlichen Blick auf den Lemberg und Zick-Zack vor zur Landstraße. Kurz vorher noch ein „Kirchenbänkle“ mit InfoTafel und mit toller Aussicht Richtung Stuttgart. Es geht dann nach rechts, die anfangs für Kfz gesperrte Hochberger Steige hinunter zum Alexandrinenplatz. Bis weit ins 19. Jahrhundert endete hier das Dorf, der schöne Platz wurde nach Alexandrine von Beroldingen benannt, ehemals Schlossherrin und Gründerin eines Kindergartens bereits um 1874. Dort hat es Sitzmöglichkeiten unter mächtigen Kastanienbäumen für eine Rast (Eisdiele). Wir überqueren die Hauptstraße an der Ampel, auch die Neckarremser Straße und biegen dann nach rechts in den „Lerchenrain“ ein. An dessen Ende geht es nach links und dann rechts einen aussichtsreichen, schmalen Weg vor zur Schlosskirche von 1854, zum romantisch anmutenden Schloss und zur ehemaligen Kelter von 1752 mit Amts-/Pfarrhaus, heute die Alte Gemeindehalle mit weiteren Räumen. Dieses historische Ensemble ist auf jeden Fall der Abstecher wert! Wir spazieren den gleichen Weg zurück, bis nach rechts eine Treppe zum Neckarzentrum hinunter führt und sind dann wieder beim Ausgangspunkt. Dazu weitere Infos in der Broschüre „Historischer Rundgang durch Remseck-Hochberg“, erhältlich im Rathaus? Wir waren auf jeden Fall auf schöner Route, vielen Naturwegen und mit interessanter Historie etwa 6,5 km unterwegs und lernten also auch Hochberg etwas kennen. Peter-Jürgen Gauß 

    Mit dieser 10. Corona-Wander-/Spazieranregung will ich diese Reihe beenden. Inzwischen ist es ja fast wie früher, oder manches doch nicht? Auf jeden Fall haben wir unsere doch schöne und interessante Remsecker Gemarkung und drum herum besser kennenlernen können. Und man kann ja alles auch nochmal anders rum machen! Ich hoffe, es gelingt noch, darüber ein Wanderbüchle rauszubringen, wenn halt das nötige Geld da ist. Eine weitere virenfreie Zeit mit viel Gesundheit. Und irgendwann beginnen wir wieder unsere vielfältigen Unternehmungen für die Aktive 55plus  „Remseck und drum herum – Wandern und Erleben!“ Freut euch einfach drauf.

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  • Vorschlag Nr. 9 Zu unseren südlichen Nachbarn Öffingen, Hofen und Mühlhausen

    Aktive 55plus
    Remseck und drum herum – Wandern und erleben!

    Diese schöne Runde ist mal zum Auswandern, allerdings gibt es eine gute Abkürzung. Die Tour ist sonnenausgesetzt, ich empfehle deshalb bedecktes Wetter dazu. Wir starten vom Haus der Bürger in Aldingen und gehen auf schmalem Weg über die Staustufenbrücke und dann nach rechts und den Öffinger Weg nach links hoch. Dieser geht in einen Feldweg über, an der ersten Abzweigung marschieren wir nach rechts und haben einen schönen Blick auf Aldingen. Bemerkenswert dann ein Naturdenkmal links an einem Hang mit prächtigen Akeleien. Bei einem Querweg geht es kurz nach rechts, dann aber auf einem Grasweg wieder nach links weiter in der bisherigen Richtung. Bei feuchtem Wetter empfiehlt sich der betonierte Weg oberhalb. Wir nehmen dann den geschotterten Weg nach links zu diesem Weg und gehen weiter hoch, an einer Hundepension vorbei. Wir kommen dann oben auf deren Zufahrt, gehen kurz links, dann aber auf einem Fußpfad nach rechts und sehen schon unsere Zwischenetappe: Der Aussichtshügel, den wir auf einem Wiesenweg ersteigen, ehemals seit 1922 ein großer Steinbruch, der nun zu einem 12,5 Hektar großen Naherholungsgebiet wurde. Oben gibt es Bänke und Liegen, Zeit zum aussichtsreichen Ausschnaufen und Verweilen. Bis hierher sind wir etwa 1 Stunde unterwegs.

    Wir sehen auch hinunter auf den befestigten Weg durch eine Allee, auf den wir dann gehen, bis ein Serpentinenweg rechts ab hinunter ins „Langes Tal“ führt. Wir wenden uns dort nach links und vor der Brücke der Umgehungsstraße nach rechts hoch. Unter der Brücke durch wäre ein schöner Spielplatz. Oben geht es ein Stück an der Umgehungsstraße entlang, dann nach rechts, und links hoch Richtung Gärtnerei zum Fahrweg Öffinger Straße, der uns rechts ab nach Hofen führt. Da Hofen während der Reformation den katholischen Grafen von Neuhausen gehörte, blieb es zusammen mit dem benachbarten Öffingen, im Gegensatz zu den anderen württembergischen Gemeinden, katholisch. Auf unserem Weg sehen wir deshalb einige Kruzifixe, auch die Antonius-Kapelle, Teil eines Prozessionsweg, der seinen Abschluss dann in der  Kirche St. Barbara von 1783 hat. Diese erreichen wir, indem wir nach der Einmündung des Wertwegs nach links oberhalb der Mauer der Öffinger Straße zwischen Gartengrundstücken gehen, am Gemeindehaus entlang, und sehen vor uns das Gotteshaus mit bemerkenswerter Ausstattung, im Kirchhof auch eine Lourdesgrotte. Seit 1954 werden Wallfahrten zur Stuttgarter Madonna, der bekanntesten Sehenswürdigkeit veranstaltet, welche vom letzten katholischen Pfarrer der Stuttgarter Stiftskirche 1535 nach Hofen gebracht wurde. Der Legende nach hat sie ihm, als er die Kirche verlassen wollte, zugerufen: „Nimm mich mit, und meinen göttlichen Sohn!“  Rechter Hand können wir noch einen Blick in die Ruine der Burg Hofen werfen, die im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) zerstört wurde und die Aufgabe hatte, die Neckarfurt nach Mühlhausen zu sichern.

    Nach so viel Historie ist wieder Wandern angesagt. Wir gehen dazu einfach den Fußweg wieder zurück bis nach links der Wertweg hinunter geht, ums „Arschlöchle“ herum und über die Fußgängerbrücke nach Mühlhausen hinüber. Wer abkürzen will, kann nun mit der U12 zurückfahren, bis hierher etwa 7 km. Nach dem Überqueren der Gleise gehen wir gleich auch über die Mönchfeldstraße hinüber und dann gleich nach rechts zur Aldinger Straße und in den Ort hinein. Dann links ab den Hummelweg und in die Veitstraße hinauf, an der bemerkenswerten Veitskapelle vorbei und hoch zum Friedhof. Wir nehmen den Weg hinein, im Gebäude gibt es ein WC, gehen geradeaus und wieder hinaus durch den Parkplatz und überqueren die Straße „Weidenbrunnen“ und auf den Feldweg gegenüber. Durch duftende Erdbeerfelder geht es immer geradeaus, mit wechselndem Belag, bis wir die mit Bäumen gesäumte Zufahrt zum Sonnenhof erreichen. Wir spazieren nun, zum Teil schattig, auf dem begleitenden Wiesenstück hinunter und über den Holzbach hinüber und nach Aldingen die Cannstatter Straße zur Ortsmitte und zum Ausgangspunkt zurück. Wir waren dann etwa 11 km unterwegs mit viel Aussicht und viel Historie.  Peter-Jürgen Gauß

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  • Vorschlag Nr. 8 Durch den Hochdorfer Wald und um Bittenfeld herum

    Aktive 55plus
    Remseck und drum herum – Wandern und erleben!

    Diese interessante Wanderung/Spaziergang geht am Wilhelmsplatz in Hochdorf los, Parkmöglichkeiten dort oder B402. An der Unteren Meierei vorbei, ein historischer Gutshof, in den man einen Blick werfen kann, geht es auf der Schloßstraße aufwärts Richtung Alter Friedhof. Vorbei am schön renovierten Schloß von 1515 und an der Kirche mit dem besonderen, über Eck gebauten Turm. Die evangelische Kirche war ursprünglich dem heiligen Wendelin geweiht, einem katholischen Heiligen irisch-schottischer Herkunft, der als Schutzpatron der Hirten und der Landleute, Bauern, Tagelöhner und Landarbeiter gilt, eine Besichtigung lohnt. An der Grundschule oben halten wir uns zuerst links, dann wieder rechts und marschieren am Neuen Friedhof vorbei auf dem Hauptweg durch den Hochdorfer Wald. Am Beginn der Streuobstwiesen geht es halb rechts Richtung Bittenfeld, am Ortsrand ein schöner Waldspielplatz Löhle , inzwischen sicher wieder offen.

    Wenn Sie abkürzen wollen, können Sie geradeaus auf der Waldstraße, am Freibad vorbei und die Schulstraße hinunter in den Ort nehmen, mit Metzgerei, Gemüseladen und Eisdiele. Die Wanderer halten sich aber links und geradeaus weiter auf dem Naturweg, direkt am Rand des Neubaugebiets vorbei, mit schönen Aussichten z.B. zum Korber und Kleinheppacher Kopf. Wir behalten die Richtung bei und dann auch immer am Waldrand entlang geht der schöne Weg dann zwischen Viehweiden hinunter zur Zufahrt des links gelegenen Böllenbodenhofs. Wir spazieren aber nach rechts und bei der Wegkreuzung auf einen Wiesenweg geradeaus und über das Kleewiesenbächle. Links ein idyllischer Blick zum unteren und oberen Zuckmantel-Wald. Dann spazieren wir rechts und hinter einem Gehölzstück auf ruhigen, grasigen Naturwegen, links parallel zum Hauptfeldweg. Im weiteren lockt eine Bank in dieser schönen Landschaft zum Verweilen/Vespern. Immer geradeaus auf nun befestigtem Weg geht es nach Bittenfeld hinein, nach Überquerung der Ortstraße erreichen wir die historische Zehntscheuer, nun eine etwas luftige Gemeindehalle und Ausgangspunkt für den Besinnungsweg, den wir andermal machen können. Vor der Mauer des Alten Friedhofs nehmen wir ein Wegle nach rechts, kommen so zur Ulrichskirche und links herum wieder zur Ortstraße. Gerade gegenüber befindet sich das Geburtshaus von Schillers Vater!  Wir halten uns nun nach links bis zur Metzgerei und biegen dann nach rechts in die Schulstraße und gleich wieder nach links in die Mühlweingärten ab und treffen dort auf den abgekürzten Weg. Wir sind nun im Tal des Zipfelbachs, dem wir folgen, auf der linken Seite geht der Wanderweg links. Über ein Brückle nach links, dann auf einem Weg entlang der Bittenfelder Straße und dann rechts haltend an der neuen Hobbybude vorbei geht es zum Wilhelmsplatz.  Die ganze Tour ist etwa 8 km in der Kategorie leicht/mittel, die Abkürzungsstrecke ist etwa 4 km lang. Bei der Planung wurde auf viele Naturwege Wert gelegt, bitte aber dann auch Wanderschuhe empfohlen. Peter-Jürgen Gauß

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  • Vorschlag Nr. 7 Am Hartmannsgraben, zum Ostfriedhof und Uhlberg

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    Remseck und drum herum – Wandern und erleben!

    Wir erkunden heute die Feldflur zu Oßweil am eher unbekannten Hartmanngraben entlang. Startpunkt ist der Bereich um das Haus der Jugend, Neckargröningen. Unterhalb sehen wir dann schon den Graben, der uns lange begleiten wird und dem wir ins schöne Tal hinein nach links folgen. Rechts manche Kleingärten, links oben das Sportzentrum Gomperle. Vorne, an einem Fahrweg, gehen wir kurz rechts, dann gleich wieder links und immer dem landschaftsprägenden Hartmannsgraben folgend. Auf Wiesenwegen geht es gemütlich weiter, der Salonwald kommt ins Blickfeld, an einem Wiesengrundstück geht man besser rechts hoch und dann links weiter Richtung Graben. Bei einem breiteren Querweg wenden wir uns nach rechts und verlassen den Graben, dann wieder nach links und unter der Landstraße durch und sind beim Ostfriedhof als Zwischenetappe. Zeit und Ort für eine Rast, Bänke im Friedhof, manchmal Erdbeeren am Bauernstand. Danach erkunden wir den weitläufigen Friedhof mit schöner Allee zu den Gebäuden (darin WC) mit bis zu 3300 Grabstellen und auch einem muslimischen Gräberfeld. An den Gebäuden vorbei und dann links geht es zu einem Nebenausgang. Ein Wiesenweg führt in die Feldflur, wir genießen einen PanoramaRundblick vom Wunnenstein ganz links, über Lemberg, Korber und Kleinheppacher Kopf, Schönbühl, Schurwald, Kappelberg bis ganz rechts die Grabkapelle auf dem Rotenberg. Am querenden Weg gehen wir nach rechts, am nächsten Grasweg nach links und kommen, etwas holprig, auf das für den Verkehr gesperrte Sträßle zum Schießtal, das wir überqueren. Ein Schotterweg mit S-Kurve führt ruhig durch schöne Obstwiesen, kurz vor Erreichen eines Waldstück ist rechts in einer Gehölzgruppe eine frühere Lehmgrube, ehemals wichtiges Baumaterial und ein Naturdenkmal, aber Beschilderung/Erläuterung fehlt. Wir kommen nun hinunter zum Soldatensträßle, so genannt, da in Ludwigsburg stationiert Soldaten darauf in Schießtal zum Üben marschieren mussten. Wir queren und spazieren am Fuß des Uhlbergs unterhalb von Gartenhäusle weiter. Um den Uhlberg herum gibt es 3 Naturdenkmale, die leider nicht zu finden sind. Der Weg wird nun zum schmalen Fußpfad und wir erreichen dann im weiteren die große Unterführung der Landstraße, durch die hindurch wir zu den vielen Aussiedlerhöfe kommen. Der lästige Verkehr auf den Feldwegen ist leider entsprechend, nicht überraschend, denn jeder Hof hat da seinen Hofladen. Vielleicht kennt ja einer einen ruhigen Weg, die Richtung ist aber klar und so erreichen wir wieder den Ausgangspunkt beim Haus der Jugend. Auf weitgehend Naturwegen waren wir dann 6,5 km unterwegs in einer Ecke, die man sonst nicht so häufig angeht. Peter-Jürgen Gauß

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  • Vorschlag Nr. 6 Östlich von Neckarrems: Zu Naturdenkmalen und mehr

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    Remseck und drum herum – Wandern und erleben!

    Diese Runde soll auch zu einigen Naturdenkmalen gehen, ein historisches Erbe, das leider zunehmend unbekannt scheint, vor allem aber viel mehr Pflege erfordert. Start ist beim Feuerwehrhaus Neckarrems bzw.  Sportgelände Hummelberg, Remser und aus Hochberg können für eine längere Tour auch gut zu Fuß da hin. Es geht auf dem Sträßchen hoch zum Tennisklub, gleich links neben dem Watomi-Gelände in der Gehölzgruppe erreicht man das erste Naturdenkmal, das „Nasse Loch“. Früher gab es dort als wertvolles Biotop einen kleinen Tümpel mit ganzjähriger Wasserführung, da ist dringend eine Wiederherstellung angesagt. Wir gehen auf dem Weg weiter, zuerst nach rechts, dann links durch schöne Obstbaumwiesen. Das weitläufige Landschutzgebiet südlich des Hochberger Walds ist eines der wenigen großen zusammenhängenden Streuobstwiesen und deshalb besonders schützenswert. Auch deshalb wurde dort ein neuer Obstwiesenweg (OWW) angelegt, mit vielen Info-Tafeln zum Thema, auf den wir nun als Querweg kommen und den wir nach links nehmen. Wir überqueren den Fahrweg und spazieren, immer geradeaus, auf einen weiteren querenden Fahrweg, der uns nach rechts zu einer Wegspinne führt.

    Hier auch weitere Einrichtungen des OWW, uns interessiert aber besonders die prägnante Gehölzgruppe vor uns, ein weiteres, bemerkenswertes Naturdenkmal als Hohlweg im Gewann Hannjockel. Hier verlief eine uralte Wegeverbindung von Hochberg nach Hohenacker, für Fußgänger, aber auch für Fuhrwerke, deshalb wurde der Weg in Jahrhunderten der Nutzung zu einem Hohlweg ausgefahren. Im Flurbereinigungsverfahren, heute unverständlich, leider abgeschnitten, ähnlich dem bekannteren „Hexengäßle“ an der Markungsgrenze Öffingen und mal wieder dringend entrümpelungswürdig. Wir erreichen dann wieder den Fahrweg, am Eck rechts eine Erklärungstafel des Landkreises. Wir biegen links Richtung Wasserturm ab, wieder auf dem OWW und sehen linker Hand, bei einer beeindruckenden Baumgruppe, einen Hügel, der schon immer die Fantasie der Betrachter anregte. Ist da etwa ein Keltengrab, das noch ausgegraben werden muss? Links zum Waldrand hin ein Feuchtgebiet in einer Gehölzgruppe, auch Naturdenkmal und derzeit ohne Zugang. Wir erreichen den Waldrand und sehen dort parallel zum Fahrweg einen Graben, unterbrochen durch den Eingangsweg im Wald. Ein weiteres Naturdenkmal, man hat dort zur Verbesserung der Feldertrags Mergel entnommen. Am hinteren Eck hat sich daraus ein Biotop entwickelt, die Froschlache, wertvoller Standort für Amphibien, Insekten und Vogelwelt und deshalb auf steilen Pfaden nur mit großer Umsicht zu besuchen. Wir spazieren weiter Richtung Wasserturm, biegen aber rechts auf Wiesenwege ab, dem OWW folgend. Wir erreichen dann eine Bank mit weiterer Erläuterungstafel und haben einen schönen Blick Richtung Stuttgart. Wir wollen nun zu einem weiteren Naturdenkmal, den Schwillbrunnen. Dazu biegen wir links ab, überqueren die Landstraße und gehen den Fahrweg geradeaus und hinunter, dann etwa 30 m nach links. Hier stehen rechts Wanderschilder, gleich danach geht es Treppen zum malerischen Quelltopf hinunter. Wieder hoch und zurück marschieren wir nun die Lützelhalde entlang, vorbei an einigen Wochenendhäusern zum Naschgarten. Ein bemerkenswertes Bürgerprojekt und interessant für jeden Gartenliebhaber mit Gelegenheit zum Rasten. Vielleicht gibt es auch für die Kinder was zum Naschen. Wir verlassen den doch frequentierten Fahrweg und gehen hoch zum parallel verlaufenden Panoramaweg mit weiter Sicht bis zum Stromberg. Weiter vorne, an einer Bank und einer Gruhe, früher zum Lastenabsetzen, wenn man zu Fuß unterwegs war, gehen wir nach rechts und an einer Biegung Treppen hinunter zur Unterführung der Landstraße. Hier bestaunen wir die tollen Graffitis, Gegenstück zu dem oftmaligen „Geschmiere“, sogar an Hauswänden. Links können wir den Rötelbrunnen entdecken, früher wichtig für die Wasserversorgung von Neckarrems. Ein Stück weiter und völlig zugewachsen und im hoffentlich bald beendeten Dornröschenschlaf die Überreste eines römischen Gutshof (Tafel!), der bis im 3. Jahrhundert betrieben worden sein soll. Wir nehmen den Grasweg links ab, später nach rechts und kommen dann auf den befestigten Weg, der uns hinunter zum Ausgangspunkt führt. Wir haben dann, teilweise auf historischer Route etwa 6,5 km geschafft, angesichts der vielen Sehenswürdigkeiten ist eine Wiederholung nochmal interessant. Peter-Jürgen Gauß

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