ProPedes/FUSS e.V.- Ortsgruppe

Mit einem Bürgerschaftlichen Engagement seit Mitte 2017, der Arbeitsgruppe ProPedes Remseck (innerhalb der Aktive 55plus), haben wir eingefordert, quasi als Lobby für alle zu Fuß Gehenden, dass diesen, immerhin die größten Gruppe von Verkehrsteilnehmern, wieder mehr Beachtung und Wertschätzung entgegen gebracht wird. Ebenso forderten wir auch sichere Radwege für die vielen Radbegeisterten.

Inzwischen sind viele Projekte von der Bürgerinitiative AG ProPedes angestoßen, einiges wurde schon erreicht, es bleibt aber noch vieles zu tun. Wir geben unsere Aktivitäten und die offenen Projekte ab 1.1.2020 an die neu eingerichtete FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung zur Weiterverfolgung ab. Leitung, Sprecher und Akteure der neuen Ortsgruppe von FUSS e.V. sind teilweise personengleich mit AG ProPedes. Unsere bisherigen Aktivitäten als Bürgerinitiative wird damit quasi institutionalisiert, mit einem starken, fachkundigen Partner an unserer Seite, nähere Infos www.fuss-ev.de . Die FUSS e.V.-Ortsgruppe publiziert deshalb bis auf weiteres mit auf unserer Homepage. Kontakt remseck@fuss-ev.de.

  • Nur ein fußgängerfreundliches Remseck ist ein l(i)ebenswertes Remseck!

    Der von unserer FUSS e.V. – Ortsgruppe Remseck+Umgebung geplante und durchgeführte FußverkehrsCheck in den Remsecker Ortsteilen, mit Start in Hochberg läuft dort auch noch diese Woche. Unsere „FUSSler“ sind bei Spaziergängen unterwegs, die Verkehrsinfrastruktur mit Schwerpunkt Fußverkehr zu checken, d.h. also aufzuspüren und zu bewerten. Wie fast erwartet, hält sich leider das Mitmachen aus der Bürgerschaft in Grenzen, es fehlt halt offensichtlich doch ein Präsenz-Eröffnungsworkshop bei dieser offenen Bürgerbeteiligung. Die vielen Infos im Amtsblatt in den vergangenen Wochen kann man damit wohl nicht ersetzen, wegen Corona ging es aber nicht anders! Gerne erwähnenswert aber das Mitmachen vom CDU-Stadtrat Steffen Kirsch in „seinem“ Hochberg, als passionierter Benutzer des ÖNPV und damit Fußgänger. Weiter von Gerhard Seibold, der aufgrund seiner Erfahrung den Schwerpunkt „Gehandicapte“ übernommen hat, die ja besondere Anforderungen an die Fußverkehrsverhältnisse stellen müssen.

    Die eingegangenen/eingehenden Checks werden gesammelt, aufbereitet und mit den Teilnehmenden besprochen/abgestimmt und für das Umsetzungsverfahren priorisiert (Rote Karten = Änderung zwingend!, Rote Karten plus = Änderung vorrangig!, Gelbe Karten = Änderung wünschenswert!, Grüne Karten= Alles o.k., ein Lob!). Damit man sich besser vorstellen kann, was solch ein FußverkehrsCheck beinhalten kann, einige bisher vorliegende Checkmeldungen/Bewertungen für Hochberg:

    – Haltestelle Adlerplatz: Durch einen Neubau gerade ein gefährliches Provisorium, das aus Sicherheitsgründen baldmöglichst behoben werden muss (vorläufige Priorisierung: Rote Karte!)

    – Landschaftspark Neckaraue: Eine der wenigen freien und damit besonders schönen Landschaften auf Remsecker Markung direkt am Neckar, aber in z.T. desolaten, auch rechtswidrigen Zustand (Radverkehr!). Am guten Beispiel Zugwiesen (getrennter Fuß-/Radweg) soll diese grüne Lunge  zur Erholung der Bürgerschaft endlich aufgewertet werden (Rote Karte plus!)

    – Bücher-Telefonzelle Alexandrinenplatz: Fördert durch diese Tauschmöglichkeit das wichtige Lesen, auch mit Kinderbüchern. (Grüne Karte!)

    – Radwegführung Neckar – durch Hochberg: Eine ausgeschilderte Führung für Radelnde wird empfohlen, teils mit Radschutzstreifen, Küferstraße und Verbreiterung Gehweg an der Hochdorfer Straße (Gelbe Karte!)

    – Schöne Bepflanzungen im Ort: Auch das Jahr nach der RemstalGartenschau, ganz toll (Grüne Karte!)

    – Radwegführung Neckarremser Straße: Der viel begangene, eindeutig, mit Beleuchtung, als konzipierter Fußweg ist inzwischen zu einem gemeinsam ausgeschilderter Fuß-/Radweg worden, auch noch mit Rad-Gegenverkehr. Für dies neue Ausweisung aber deutlich zu schmal, Innerorts wie Außerorts und für Fußgänger und Radler gefährlich. Es widerspricht damit auch eindeutigen gesetzlichen Breitenvorgaben, der derzeitige Zustand ist also rechtswidrig. Es müssen kurzfristig alle Alternativen geprüft und umgesetzt werden (Rote Karte plus!)

    – Hochberger Wald: Nach dem Landeswaldgesetz ist Radfahren auf Wegen unter 2 Meter unstrittig verboten. Damit ist, gesetzlich vorgeschrieben, das Radfahren im Hochberger Wald nicht erlaubt! Auch wegen rücksichtsloser Radler mit berichteten unliebsamen Erlebnisse muss deshalb der gesamte Wald sofort und eindeutig für Radler, wie schon bisher für Reiter, nochmal extra mit Verkehrsschild „Verbot Radfahrer Z254, in deutlicher Erinnerung und natürlich kontrolliert werden (Rote Karte plus!)

    – Haldenstraße: Die Haldenstraße ist inzwischen eine Wohnsammelstraße und entspricht damit nicht mehr der damaligen Planung. Sie ist teilweise zu schmal, Gehwege fehlen, auf beiden Seiten sowieso, vorhandene sind zu schmal. Dieser gefährliche Zustand muss kurzfristig geändert werden. (Rote Karte!)

    – und anderes mehr! Insbesondere auch Mülleimer auf Gehwegen, fehlender Rückschnitt und Verengung für Fußgänger, auch mit Kinderwagen, Rollstuhl. Einfach daran denken!

    Bitte machen Sie doch mit, Ihr Wohnumfeld einmal näher zu betrachten, zu prüfen, zu bewerten und damit ein Stück fußgängerfreundlicher zu gestalten! Und am 6.7. – 12.7.2020 ist der Ortsteil Hochdorf dran. Stand 5.6.2020 Weitere Infos: Peter-Jürgen Gauß 071465094 und remseck@fuss-ev.de 

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  • Nur ein fußgängerfreundliches Remseck ist ein l(i)ebenswertes Remseck!

    Herzliche Einladung zum Mitmachen bei den FußverkehrChecks im Rahmen einer offenen Bürgerbeteiligung!

    Unsere FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung unternimmt in den nächsten Wochen  einen sog. FußverkehrsCheck (FC) in den Remsecker Ortsteilen. Unser FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr in Berlin unterstützt und befördert ausdrückliche solche Vorhaben, in den letzten Amtsblättern haben wir vieles schon dazu berichtet. Wir wollen die Verkehrsinfrastruktur mit Schwerpunkt Fußverkehr checken, also aufspüren und bewerten und ggfs. Änderungen anregen und durchsetzen, denn  „eine fußgängerfreundliche Gestaltung der Straßen und Plätze ist eine wichtige Voraussetzung, um die Aufenthalts- und Lebensqualität für alle Menschen zu erhöhen. Sie fördert eine gesunde und umweltfreundliche Art der Fortbewegung und trägt dazu bei, die Belastungen durch den motorisierten Verkehr zu mindern“. Und Bewertungen für Personen und Sachen sind ja derzeit „in“, der Arzt, Handwerker, das Restaurant, das Hotel, die Waschmaschine, alles wird fleißig bewertet, damit trägt man auch zu höherer Qualität bei. Das Verfahren dabei ist eine Stärken-/Schwächenanalyse, d.h. es sind ausdrücklich auch lobende Bewertungen erwünscht! Wir wollen diesen FC ja nicht nur durch unsere „FUSSler“ durchführen, sondern ihn als offene Bürgerbeteiligung mit möglichst vielen, orts- und sachkundigen Bürgern-Innen unternehmen, die ihr Wohnumfeld, nur ihren Ortsteil oder ganz Remseck dann dabei intensiver betrachten und erleben können. Grundsätzlich möglich nur für angemeldete Mitmachende, spontanen Hinweisen gehen allerdings unsere „FUSSler“ nach.

    >>>Das Verfahren habe ich bewusst einfach geplant: Für jeden Ortsteil gibt es eine Woche CheckZeit, Hochberg, das beginnt, zum Eingewöhnen zwei Wochen. Wer mitmachen will, meldet sich möglichst rasch per Mail oder per Telefon für ein oder mehrere Ortsteile an, erhält dann ein Info-Blatt und eine CheckListe mit Anregungen, was bewertet werden kann. Individuell, einzeln, als Ehepaar zu zweit, in einer Kleingruppe (Corona!) können dann bei CheckSpaziergängen die Ortsteile, aber auch die Natur drum rum begangen, geprüft und bewertet werden. Die Bewertungen bitte dann, möglichst mit Ortsbeschreibung, Foto und kurzem Text an die Projektleitung, wieder per Mail oder zur Not per Papier. Noch einfacher und komfortabler geht es aber mit der MeldeApp Meldoo (!), die extra für uns während der Checkzeit um unseren FC ergänzt wird. Die App also einfach mal per Handy runterladen, anmelden, dann CheckSituationen aufspüren, Standort bestätigen, Foto und Name/kurze Bewertung machen, fertig und ab geht‘s dann an die Projektleitung! Eine tolle Sache also, diese App ist übrigens überall zu verwenden und leitet die Meldung an die jeweils zuständigen Behörden. Die Projektleitung führt dann die Bewertungen zusammen, erstellt daraus eine Zusammenfassung für einen Workshop der Teilnehmer. Daraus soll sich eine Beschlussvorlage ergeben, die dann im Umsetzungsverfahren im Trialog (Bürgerschaft, Gemeinderat, Verwaltung) die Grundlage sein wird. Also ein strukturierter Prozess, es wird spannend werden, welche positiven Möglichkeiten sich dadurch für Remseck und seine Bürgerschaft ergeben. Als herzliches Danke-Schön verlosen wir unter allen Mitmachenden kleine Anerkennungen, wie Wanderstöcke, Gutscheine für Busausflüge/Wanderungen, Weinpräsente u.a.m., wünschen uns dazu aber auch noch Sponsoren!

    Die Daten in Kürze:

    Checkzeiten: Hochberg 23./24. KW, Hochdorf 28. KW, Neckarrems 29. KW, Neckargröningen 30. KW, Aldingen 31. KW, Pattonville 32. KW  

    Zum Mitmachen: Anmeldungen per Mail  remseck@fuss-ev.de, per Telefon 071465094, per Brief Peter-Jürgen Gauß Drosselweg 11 71686 Remseck

    MeldeApp Meldoo in den Handy-Appstores oder unter www.leanact.de

    Bringen Sie bitte Ihre Ideen mit ein, Ihr Lob oder Ihren Tadel. Nutzen Sie die Chance, damit Ihren Ortsteil ein Stück weit l(i)ebenswerter zu gestalten. Sind Sie dabei? Los geht es zuerst in Hochberg vom 2. Juni bis 12. Juni 2020.

    Verantwortlich und Projektleitung Peter-Jürgen Gauß, FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung

    PJGauß/im Mai 2020 

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  • Nur ein fußgängerfreundliches Remseck ist ein l(i)ebenswertes Remseck!

    Für die Durchführung des FußverkehrsCheck (FC) in den Remsecker Ortsteilen liegt inzwischen die grundlegende Konzeption vor, Interessierte können sie gerne anfordern. Grundlagen sind bisherige FC unseres Fachverbandes FUSS e.V. und, unter anderem, die Broschüre NeuLand über Beteiligungsmethoden der  Initiative Allianz für Beteiligung e.V. Wir wollen eine offene mehrstufige Bürgerbeteiligung nach der anerkannten Methode einer Stärken-/SchwächenAnalyse machen. Die Besonderheit bei dieser Bürgerbeteiligung aber ist der fehlende EröffnungsWorkshop, Corona-bedingt, der aber durch ein CheckInfo-Blatt/Servicetelefon ausgeglichen wird. Die Themen sind durch Gesetze und unseren Fachverband  weitgehend vorgegeben, man kann aber dabei Ideen im laufenden Verfahren flexibel berücksichtigen. Das Bewertungsverfahren, auch mit einer App fürs Handy, läuft dezentral anhand einer CheckVorschlagsliste (s.u) jeweils vor Ort, das Ergebnisverfahren als Zusammenführung der einzelnen Checks wieder zentral, wobei man sehen wird, ob dies und das Umsetzungsverfahren als Präsenz-Workshop möglich ist. Digitale Lösungen werden angedacht bzw. zur Not eine Verschiebung dieser Prozessabschnitte.

    Die Teilnahme am FC soll für die gesamte Bürgerschaft möglich sein, besonders also hoffen wir auf Orts-/Sachkundige aus den Ortsteilen. Wobei es aus Orga-Gründen ggfs. eine Teilnahmebeschränkung geben muss. Die Konzeption hebt im Umsetzungsverfahren ausdrücklich auf den Begriff Trialog ab, d.h. dass allen relevanten Gruppen der Bürgerschaft samt  Verwaltung Teilhabe möglich ist. Stadträte haben im Übrigen schon ihre Teilnahme avisiert. Natürlich ist ein FC ein großes Stück weit eine Bewertung der Arbeit der Verwaltung für die Verkehrsinfrastruktur und anderem, aber dem muss man sich halt souverän stellen!

    Hier ein Auszug aus der CheckVorschlagsliste, die jeder, zusammen mit einem CheckInfo-Blatt für die selbstständige Durchführung/Bewertung erhält:

    1. Check die Gehwege: überhaupt vorhanden, nur auf einer Seite, zu schmal, zu voll, schadhaft, nachts zu dunkel, zugeparkt, Verkehrsschild/-regelung fehlt, sichere Schul-/Kita-Wege, rechtswidrige gemeinsame Fuß-/Radwege, verbotenes Rad- und Rollerfahren, abgestellte Fahrräder und E-Roller, Mülltonnen, Autos an Einfahrten (gefährlich), Autos an Einfahrten (behindernd), Eingeengt durch …
    2. Check die Ampeln: Zu lange rot, zu kurz grün (Senioren), Anforderung Fuß-Grün zu lang, warten auf der Mittelinsel, gefährlich auch bei Grün, Ampel fehlt, Umweg zur Ampel zu lang, Blindenleitsystem fehlt …
    3. Check die Haltestellen/Fahrpläne: Zu wenig Warteplatz, Wetterschutz fehlt, schlecht erreichbar, Ein- und Aussteigen auf der Fahrbahn, Radweg über die Haltestelle, warten öde oder unangenehm, …
    4. Check die öffentlichen Plätze, Fußgängerzonen, Grünzonen, Parks: Zu viel Fahrverkehr, reine Fußgängerzonen fehlen, unachtsame Lieferanten, störende unerlaubte Radfahrer, zu viele Menschen, zu wenig Geh-Raum, reine Fußwege fehlen, zu wenig Grün, kein (gutes) Sitzen, zu wenig Gastronomie, …
    5. Check, wo es schön ist, ein Lob! Angenehmer breiter Gehweg, getrennte Fuß-/Radwege, reine Fußwege, schönes Grün, interessante Läden/Schaufenster, schöne Lokale,  interessante Gebäude, gutes Verweilen, keine störenden Autos und Radfahrer, gut für Kinder und Eltern, für Senioren, für …
    6. Check andere Kreuzungen / Wege über Fahrbahnen … / Check das Spazieren/Wandern/Naherholung …            und so weiter …

    Herzliche Einladung an die gesamte Bürgerschaft folgt, wir hoffen, dass neben unseren Mitglieder der FUSS e.V.-Ortsgruppe viele Bürger-Innen die Chance wahrnehmen, ihr Wohnumfeld, die Ortsteile und ganz Remseck mit zu gestalten. Weitere Infos schon gerne im Vorfeld unter remseck@fuss-ev.de . Peter-Jürgen Gauß

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  • Fußverkehrs-Checks – ein Einstieg in die Fußverkehrsförderung

    Zur Einstimmung des geplanten FußverkehrsCheck in den Remsecker Ortsteilen eine Veröffentlichung auf www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de

    Fußverkehrs-Checks – ein Einstieg in die Fußverkehrsförderung

    Die autozentrierte Stadt- und Verkehrsplanung der letzten Jahrzehnte hat oft dazu geführt, dass die öffentlichen Räume der Städte und Gemeinden nicht zum Verweilen und Zufußgehen einladen. Dabei ist eine fußgängerfreundliche Gestaltung der Straßen und Plätze eine wichtige Voraussetzung, um die Aufenthalts- und Lebensqualität für alle Menschen zu erhöhen. Sie fördert eine gesunde und umweltfreundliche Art der Fortbewegung und trägt dazu bei, die Belastungen durch den motorisierten Verkehr zu mindern. Das Zufußgehen ist besonders in den Städten und Gemeinden die verbreitetste Art der Fortbewegung. Bis auf wenige Ausnahmen ist jeder Mensch auch Fußgänger: viele Wege lassen sich ganz zu Fuß bewältigen, die übrigen werden in Kombination mit anderen Verkehrsmitteln zumindest teilweise zu Fuß zurückgelegt. Im Vergleich zu anderen Verkehrsteilnehmern werden die Belange des Fußverkehrs bisher jedoch wenig beachtet. Fußverkehrs-Checks bieten hier die Möglichkeit, einen Prozess zur Förderung des Fußverkehrs in der Kommune zu initiieren, erste Maßnahmen zur Verbesserung des Fußverkehrs umzusetzen, die Verwaltung und Politik für die Bedürfnisse der Fußgänger zu sensibilisieren und gleichzeitig die Zielgruppe (besser) zu beteiligen.

    Ziele der Fußverkehrs-Checks sind:

    • Sensibilisierung für die Belange der Zufußgehenden

    • Fußverkehr in das Bewusstsein von Politik, Verwaltung und Bürgerschaft rücken

    • Bewertung des Fußverkehrs vor Ort

    • Aufzeigen konkreter Handlungsmöglichkeiten für die Verbesserung des Fußverkehrs

    • Umsetzung der Maßnahmen

    Der von unserer FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung geplante FußverkehrsCheck in allen Ortsteilen anhand einer Stärken-/Schwächenanalyse ist im konstruktiven Planungsstadium. Von unserem Fachverband und anderen Ortsgruppen erhielten wir dazu weitere Unterstützung. Durch Corona müssen aber spezielle Abläufe angedacht, gar digitale Hilfsmittel geprüft werden, alles nicht so einfach. Näheres und dann die herzliche Einladung mitzumachen in Kürze an dieser Stelle. Bleiben Sie weiterhin virenfrei und gesund! Peter-Jürgen Gauß

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  • Gehweg wird besser geschützt: Höhere Bußen für Missbrauch

    Pressemitteilung von FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland
    vom 24. April 2020

    *Gehweg wird besser geschützt: Höhere Bußen für Missbrauch*
    Falsches Parken und Radfahren teurer – Fußgängerlobby empfiehlt Anzeigen
    (24.4.20) Wer mit dem Auto, Fahrrad oder E-Roller Gehwege missbraucht, muss sich auf deutlich höhere Geldbußen gefasst machen. Wenn am Dienstag (28.4.) die geänderte Straßenverkehrsordnung in Kraft tritt, kosten unerlaubtes Parken und Fahren auf den Gehwegen mindestens 55 Euro Bußgeld. Werden Fußgänger behindert, sind es 70 Euro und werden sie gefährdet, sogar 80 Euro. Bisher waren nur Bußgelder von 10 bis 25 Euro fällig.

    Die Fußgängerlobby FUSS e.V. begrüßt den Anstieg. „Gerade Gehwege brauchen wirksamen Schutz. Hier sind alte und behinderte Menschen, Kinder und andere unterwegs, die auf sichere und freie Wege angewiesen sind“, sagt Vorstand Roland Stimpel. „Leider werden Gehwege heute in sehr hässlicher Weise missbraucht. Autos und Motorräder engen den Raum oft illegal ein, Rad- und Rollerfahrer drängeln rücksichtslos zwischen den Menschen hindurch.“

    FUSS e.V. fordert Ordnungsämter und Polizei auf, endlich dem Gehweg die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. „Einen Weg zum Beispiel für Rollstuhlfahrer zu blockieren ist viel übler als das Überziehen einer bezahlten Parkzeit. Und Schwarzfahren auf dem Gehweg gehört so energisch verfolgt wie Schwarzfahren in Bus und Bahn.“ Gegen Falschparker empfiehlt die Fußgängerlobby Anzeigen, die sich mit Hilfe von Apps wie „Weg_li“ und „Wegeheld“ rasch und rechtssicher erstatten lassen. „Das ist kein Denunzieren, sondern Einsatz des Rechts gegen dreisten Raumklau“, sagt Roland Stimpel. „Gegen Schwarzfahrer auf zwei Rädern sind aber die Behörden gefragt. Sie müssen oft und laut an ihre Pflicht erinnert werden, gerade die Schwächsten zu schützen. Vor allem viele Ältere empfinden das Gehwegfahren als alltäglichen Terror, der ihnen Bewegungsfreiheit und Sicherheit raubt.“ Hier ist sich FUSS e.V. mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club einig, der zur Bußgelderhöhung schreibt: „Der ADFC weist seit Langem darauf hin, dass das Radfahren auf Gehwegen rücksichtslos und gefährlich ist.“

    FUSS e.V. Pressekontakt: Roland Stimpel, roland.stimpel@fuss-ev.de
    oder 0163 – 1833 508

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