Vorschlag 4 Zu den Zugwiesen und den „Oßweiler Alpen“

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Der Start dieser Tour ist im OT Schießtal bei der leider derzeit geschlossenen Gaststätte Schießtal im Steinbößer, Parkmöglichkeiten gegeben. Wir spazieren das Sträßle weiter und biegen dann rechts beim ersten asphaltierten Feldweg ab. Wir kommen auf die Höhe und marschieren dann geradeaus durch die Feldflur weiter auf geschottertem Weg bis zu zwei parallel querenden Wegen. Da geht es nach rechts ab und dann links haltend auf unbefestigten Wegen immer schön am Hangwald entlang. Wir sehen hinunter auf den viel radbefahrenen Uferweg und auf die Marina und den Ort von Poppenweiler gegenüber. Bei einem Grundstück mit bunten Bienenkästen geht es dann in den Wald und auf schönen Wegen gemütlich durch ein wahres, nun schon blühendes Bärlauchparadies. Wenn der Weg sich teilt, nehmen wir den Pfad nach rechts, z. T. auf Schotter steil hinunter (Vorsicht!). Am Waldrand treffen wir dann auf einen befestigten Weg, der uns vollends hinunter zum Neckar bzw. in die Zugwiesen mit der schöner Landschaftsgestaltung führt. Dort beginnt auch ein gesonderte Fußweg, den wir nach links nehmen. Wer die ganze Tour nicht machen will, kann nun auch die steilen Weinberge mit den beeindruckenden Gesteinsformationen gegenüber, den „Oßweiler Alpen“, die putzigen Häusle dort und vor allem die schönen Buchten der Zugwiesen mit manchem Getier genießen und dann einfach wieder zurück gehen, am Waldrand hoch und aber weiter, dann den ersten asphaltierten Feldweg links nehmen, der uns die Heimwärts-Richtung geradeaus zeigt und wieder aussichtsreich, s.u., zum Ausgangspunkt führen würde. Bei der ganzen Tour geht es aber nun an den Zugwiesen weiter bis zu Staustufe, dann über das Holzbrückle mit Fischzählung und den gesonderten Fußweg an der Straße entlang weiter Richtung Freibad. Der Fußweg hört nun auf, im Gras sieht man aber eine Fortsetzung, denn sie führt uns zur Einmündung des wild plätschernden Zugwiesenbachs in den Neckar. Ein schöner Platz, wie wir, um sein Wandervesper auszupacken, (bis hierher ca. 90 min.).

Wir gehen nun am angedeuteten Graben wieder Richtung Straße, überqueren diese und wandern dann rechts an diesem Überlaufgraben lauschig entlang, hinein und hoch durch das reizvolle Hasenäckertäle. Ganz oben, am querenden Weg, halten wir uns links, gleich wieder rechts hinauf zur Zufahrtstraße zum Freibad. Diese überqueren wir und gehen hoch Richtung Bauernhof, nehmen aber den Feldweg halbrechts, der direkt auf die Turmspitze der Poppenweilener Kirche zu führen scheint. Wir sind nun auf freier Feldflur mit einem herrlichen Blick nochmal auf die felsengekrönten Weinberge, aber auch weiter Richtung Remstal und Schurwald. Am nächsten Feldweg biegen wir rechts ab und haben nun die gerade Richtung zu unserem Startpunkt. Unterwegs mit schönen Blicken auf Hochberg und Neckarrems, einmal geht es eine Böschung hoch, oder außen rum. Dann ist es wieder der Hinweg, so dass man leicht zurück findet. Diese besondere Tour, weitgehend abseits befahrener Wege, ist insgesamt 8 km in der Kategorie mittel, wer wie beschrieben abkürzt ist etwa 4 km unterwegs in einer wunderschönen, beeindruckenden Landschaft in unserer näheren Nachbarschaft. Peter-Jürgen Gauß pjgauss@gmx.net    

Vorschlag 3 Von Hochberg nach Hochdorf und zum Zipfelbach

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Ausgangspunkt heute ist Hochberg, Haltestelle Rotweg. Entweder mit dem B402 aus ganz Remseck oder mit dem Auto zu erreichen, Parkplätze evtl. aber schwierig. Die obere Ausfahrt der Haltstelle zeigt in den Rotweg gegenüber, dem wir aus dem Ort hinaus folgen, mit wunderschönen Ausblicken zu den Höhen von Berglen und Bürg. Bei einem Querweg halten wir uns links, dann wieder rechts und sehen dann schon das Vereinshäusle der Hundefreunde. Wir spazieren an diesem entlang und die Römerstraße hinunter nach Hochdorf zur Bittenfelder Straße. Wir nehmen diese kurz nach links, auf der anderen Seite erkennen wir dann einen Fußweg, der uns auf einem Brückle über den Zipfelbach, zur Schloßgartenstraße und zum Wilhelmsplatz führt. Wäre nun eine Kaffeeeinkehr schön! Wir gehen vor zur Hauptstraße und diese wiederum über den Zipfelbach nach links. Auf Höhe des Blumenladens überqueren (Vorsicht!) wir die Hochberger Straße und biegen gegenüber dann in einen Weg ein, der bald ein unbefestigter Feldweg wird und dem wir nun ins malerische Zipfelbachtal hinein folgen. Ein landschaftliches Highlight auf Remsecker Markung: An den Hängen links fahren die Hochdorfer Kinder im Winter Schlitten, eine wunderschöne, ruhige Landschaft mit dem mäandernden Zipfelbach. Ein Brückle würde uns rechts ab hoch nach Poppenweiler führen, gerade würde es, weiter am Zipfelbach entlang, auch schön, zu dessen Mündung in den Neckar gehen. Wir nehmen aber den Weg halblinks aus dem Tal hoch und kommen auf der Höhe zu einem Querweg, dem wir nach rechts, später dann nach links an der Hangkante entlang folgen. Ein Blick zurück zeigt uns Poppenweiler mit beherrschender evang. Kirche St. Georg, der Turm stammt mutmaßlich von 1305. Wir spazieren aber nun oberhalb früherer Weinberge des Neckartals Richtung Hochberg, der Weg wird befestigt und nennt sich dann passend Weinbergweg. Unterwegs gibt es noch schöne Ausblicke auf die Hochberger Kirche und dem alten Ort mit Schloß, aber auch weit ins Neckartal hinein zu anderen Ortsteilen. Unterwegs steht ein auf einem Grundstück ein mächtiger Totempfahl zum Bestaunen. Es quert dann die Hochdorfer Steige, die hinunter zum Alexandrinenplatz führt. Wir nehmen aber das Fußwegle gegenüber und kommen dann zur Landstraße, die uns wieder zur Haltestelle Rotweg führt. Eine landschaftlich besonders empfehlenswerte Tour mit knapp 6 km, in der Kategorie leicht. Peter-Jürgen Gauß

Corona-Unterbrechung bis auf weiteres!

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Unser Wander- und SpazierKlub Wanderfreunde Remseck Aktive 55plus macht notgedrungen eine Pause bis auf weiteres wegen der schlimmen Entwicklungen. Damit entfallen auf jeden Fall die geplante Spargelausfahrt ins Unterland und unser Wanderausflug in den Naturpark Stromberg-Heuchelberg mit Besuch des Klosters Maulbronn. Wenn im Juni Aktivitäten wieder möglich sind, geht es auf WanderTour in den wunderschönen schwäbischen Wald von Urbach aus über den Edelmannshof nach Rudersberg. In der Zwischenzeit hoffen wir, dass es nicht noch schlimmer wird, wie die Fachleute vorhersagen. Bitte haltet euch dringend an deren Empfehlungen! Wir wünschen allen virenfreie Zeiten und damit viel Gesundheit und Wohlergehen. Gudrun und Peter-Jürgen Gauß

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In Corona-Zeiten 2020: Damit in diesen schlimmen Zeiten die „Decke nicht auf den Kopf“ fällt, will ich als Leiter unseres Wander- und SpazierKlubs für unsere Klubler und alle Interessierten im Amtsblatt ab 8.4.2020 in den nächsten Ausgaben Spazierwege-Anregungen in Corona-Zeiten veröffentlichen. Der passionierte Spaziergänger oder gar Wanderer kennt die Strecken sicher. Es gibt aber auch viele, die dies als willkommene Anregung  aufnehmen, um in schönster Frühlingszeit in frischer Luft Remseck und Umgebung zu genießen. Bitte beachten Sie aber die aktuellen Virus-Verhütungsvorschriften! Und Sie wissen doch: Gehen ist gesund, unstrittig!

8.4.2020 Peter-Jürgen Gauß

Vorschlag 2 Am Strombach/Apfelbach entlang nach Affalterbach und mit Aussicht vom Lemberg

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Start ist diesmal der Ortsteil Hochdorf Parkplatz Wilhelmsplatz oder mit B402. Über den Wilhelmsplatz geht es die Talstraße auswärts, immer am Strombach entlang auf etwas holpriger Piste nach Siegelhausen, ein Flecken mit nicht mal 40 Einwohnern, der erstaunlicherweise seit 1935 zum weitentfernten Marbach gehört. Wir erreichen die Dorfstraße, links wäre ein schöner Dorfbrunnen zu bestaunen, Teil des Besinnungswegs von Bittenfeld her. Wir halten uns aber weiter am Strombach entlang, passieren einige Aussiedlerhöfe und sehen dann links für den Strombach ein Rückhaltebauwerk, der nun aus Richtung Affalterbach fließt. Wir nehmen den Weg rechts neben dem Bach, der dann Apfelbach genannt wird, weiter geradeaus um einen Hundesportplatz herum und kommen später, linkshaltend auf die Straße von Hochdorf. Diese überqueren wir und nehmen die Siegelhäuser Straße in das schöne Wohngebiet hinein und dann gleich nach links in die Hauffstraße, bis der Lembergweg quert. Hier geht es nun nach links und, nach der Lemberghalle am Waldrand, links den Weg hoch auf den 365 m hohen Lemberg (bis hierher 5,5 km).

Der Lemberg  ist ein sog. Zeugenberg, wie z. B. der Hohenasperg, der mit einem Deckel aus hartem Schilfsandstein durch Abtragungen weicherer Gesteine alleinstehend übrig blieb. Er bietet einen prächtigen Ausblick weit ins Land, Zeit auch für ein schönes Wandervesper. An der Hangkante entlang mit prächtiger Aussicht marschieren wir weiter bis nach links und Treppen bis zum Trimm-Dich-Pfad im Lembergwald hinunter führen. Hier kurz nach rechts, dann links haltend kommen wir auf schönen Waldwegen zum Waldspielplatz und hinaus zur Feldflur. An einer Gruhe, die früher zum Absetzen der Lasten dienten, um dann Rast zu machen, biegen wir nach links ab und wandern auf der späteren Lembergstraße zwischen Aussiedlerhöfe wieder nach Hochdorf hinein. Die schöne abwechslungsreiche Tour ist insg. 9 km lang in der Kategorie leicht/mittel. Wer nicht so weit unterwegs sein will, nimmt den geschilderten Rückweg einfach als Hin- und Rückweg, etwa 4 km lang, aber mit einem heftigen, schnaufigen Anstieg treppaufwärts zum Lemberg.

Vorschlag 1 Durch den Hartwald und das Burgholz

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Start ist der Parkplatz für den Waldparkplatz Am Rappenhau am Wohngebiet Schlossberg. Wer fit ist und den Spaziergang zur Wanderung ausbauen will, kann von Neckarrems oder von Aldingen, durch das Industriegebiet, diesen Ausgangspunkt erreichen. Wir nehmen den breiten Weg, mit Schranke gesperrt, um den Wald herum zum Spielplatz und biegen dann nach rechts ab über die Hochfläche mit prächtiger Rundsicht.  Wir marschieren weiter durch das „Hexengässle“. Das von Hecken gesäumte Wegstück ist Teil einer uralten Wegverbindung, wahrscheinlich sogar Fahrwegverbindung vom Neckarübergang bei Neckargröningen in Richtung Öffingen, leider derzeit durch Baumpflegearbeiten etwas zerzaust. Wir befinden uns nun auf Markung Öffingen, ein Teilort von Fellbach und ein anderes Mal ein interessanter Besuch wert. Immer geradeaus gehend bleiben wir am Waldrand bis zum Parkplatz und biegen danach in den Hartwald hinein auf die breite Rehallee nach links und hoch zum Wasserturm. Wer abkürzen will, nimmt nun den unbefestigten Weg nach links hinunter, wo er auf den Trimm-Dich-Pfad trifft. Diesen gehen wir kurz nach rechts, dann links aus dem Wald heraus.

Wer noch Puste hat benützt einfach den breiten Hauptweg am Wasserturm vorbei, dann links bis zu den Mammutbäumen. Weiter geradeaus würde es nach hegnach gehen, sicher ein anderes Mal ein lohnendes Ziel. Die Tour geht aber nach links und beim Erreichen des Trimm-Dich-Pfads an diesem entlang steil nach links hoch. Wir erreichen dann den Waldausgang, wie bei der verkürzten Tour und gehen an der Skizunft-Hütte vorbei und dann nach rechts ab zum Burgholz. An einer Bank geht es auf breitem Weg durch den Wald und wir erreichen wieder unseren Ausgangspunkt Am Rappenhau. Die schöne SpazierTour verbindet zwei der in unserer Gegend raren Wälder mit wunderschönen Aussichten unterwegs. Die Tour ist etwas 5 km lang in der Kategorie leicht. Peter-Jürgen Gauß

Info-Veranstaltung der FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung

Peter-Jürgen Gauß, Leiter und Sprecher

Drosselweg 11  71686 Remseck 

Tel.Nr. 071465094  Handy 015161454694  remseck@fuss-ev.de  

Wir wollten unsere Aktivitäten unter dem Dach von FUSS e.V. auch der breiten Öffentlichkeit in Remseck vorstellen. Deshalb hatten wir eine „große“ Info-Veranstaltung unserer Ortsgruppe geplant, die am Dienstag, 24.3.2020 ab 18 Uhr bis 20 Uhr im Haus der Bürger Großer Saal stattfinden sollte. Wir planten in einer angenehmen Runde, mit Getränken und Imbiss, folgenden Ablauf:

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Kreativ zum Oster-Hühnerhof

Fröhliche März-BastelRunde Foto: Claudia Kluschak

Aktive 55plus Kreativ am Nachmittag

In fröhlicher Runde, bei „vollem Haus“, wurden unter Anleitung und Hilfe an diesem Nachmittag dekorative Osterhühner kreiert, aus duftendem Heu vom Hof Aupperle in Hochberg. Aus Birkenzweigen kam dann noch ein Nest dazu, um dies dann für die Osterzeit mit Ostereiern bunt zu dekorieren. So entstand ein  schöner „Hühnerhof“, der  stolz präsentiert wurde. Gemütlich war dann noch ein Zusammensitzen mit leckerem gespendetem Kuchen und angeregter Unterhaltung. Wieder mal ein schöner Nachmittag im Kreise der Klublerinnen! Gudrun Gauß

Kreativer „Hühnerhof“ Foto: Claudia Kluschak

Von der Backnanger Bucht in den Schwäbischen Wald

Am Schloß Ebersberg Foto: Claudia Kluschak

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Zum Nachmachen und schönen Erinnern: Unsere Wanderung im März 2020 ging mit über 20 Mitmacher und der Wanderführerin Gudrun von der landschaftlich besonderen Backnanger Bucht vom Weiler Däfern hoch zum Schloss Ebersberg und dann in den Schwäbischen Wald. Die Anfahrt erfolgte über Waiblingen und Backnang auf reizvoller Strecke mit Bus und Bahn. Das Schloss Ebersberg, ehemals erbaut vom Kloster Schöntal innerhalb einer mittelalterlichen Burganlage der Staufer gab auch Gelegenheit zu einem weiten Blick ins Land. Auf einem aussichtsreichen Höhenrücken, später durch ein Waldstück marschierten wir nach Waldenweiler, schön an der „Idyllischen Straße“ gelegen und mit Zeit zu einer stärkenden Mittagseinkehr. Auf schmalen Sträßle ging es dann am Bühlhauweiher vorbei, durch Schlichenhöfle und hinüber nach Althütte. Dort wurden wir zu einer Führung im sehenswerten Heimatmuseum erwartet, ein Stück Heimatgeschichte, wie die Menschen in Althütte und Umgebung früher arbeiteten und lebten. Über 100 Jahre lang wurden in vielen Familien Holzrechen und andere Gebrauchsholzwaren hergestellt, die im Hausierhandel vertrieben wurden. Die Althütter waren damals als “Rechenspitzer“ im Süden Deutschland bekannt. Mit Bus und Bahn wieder über Backnang und Waiblingen ging es dann nach Remseck zurück. Die Tour war etwa 8 km lang in schöner Landschaft mit einem deutlichen Anstieg zu Beginn. Peter-Jürgen Gauß

Gehen ist gesund – Unstrittig!

Gehen ist gesund – Unstrittig! Ob als FußgängerIn zum Bus, zur Arbeit, zum Einkaufen, einfach nur zum entspannten Flanieren und Bummeln, mit Freunden spazieren oder mit viel Schwung mit Nordic-Walkingstöcken, sportlich als Jogger, einfach zu Fuß unterwegs sein oder in schöner Natur entschleunigt und genussvoll wandern, gar bergsteigen. Regelmäßige Bewegung, besonders mit Gleichgesinnten, wirkt sich nachweislich positiv auf die körperliche und geistige Gesundheit und Frische aus und fördert die soziale Kommunikation und Teilhabe. Und Gehen ist, im Gegensatz zu anderen Bewegungsarten wie Radfahren oder im Fitnessstudio unfall- und überlastungssicherer, wichtig besonders im Alter, und hat vor allem, exklusiv, positive Auswirkungen auf die dringende und wichtige Erneuerung der Knochenzellen unseres Körpers, Stichwort Osteoporose!

Dieses zu Fuß gehen muss aber sicher und ungestört gewährleistet sein, in der Stadt, auf Gehwegen und Fußgängerzonen, im Park, in der freien Natur, darauf haben die Fußgänger als „schwächste“ Verkehrsteilnehmer und mit diesen vielen gesundheitlichen Vorteilen zweifellos einen besonders hohen Anspruch und haben sich viel mehr Wertschätzung verdient. Weitere Infos unter remseck@fussev.de oder Tel. 071465094 Peter-Jürgen Gauß

Wir wollen unsere Aktivitäten unter FUSS e.V. der breiten Öffentlichkeit vorstellen. Deshalb haben wir eine „große“ Info-Veranstaltung unserer Ortsgruppe geplant, die am Dienstag, 24.3.2020 ab 18 Uhr bis 20 Uhr im Haus der Bürger Großer Saal stattfindet. Wir haben geplant, dass wir in einer angenehmen Runde mit Getränken und Imbiss den Fachverband FUSS e.V., unsere Ortsgruppe, den Ansatz des Landes zur Fußverkehrförderung, ein Teil unserer Projekte hierzu als Beispiele und anderes mehr vorstellen. Damit wir organisieren können, bitten wir um Anmeldung unter remseck@fussev.de oder Tel. 071465094 Peter-Jürgen Gauß

Wir nehmen gerne weitere Mitglieder auf, wir freuen uns auch über Fördermitglieder/Sponsoren, auch „nur“ Aktive sind willkommen!

Gemeinsame Nutzung von Verkehrsflächen durch Fuß- und Radverkehr

Thematisiert werden soll heute die Problematik der gemeinsamen Nutzung von Verkehrsflächen durch Fuß- und Radverkehr. Eigentlich wegen der erheblichen Geschwindigkeitsunterschiede zwischen Mensch und e-unterstützten Radlern schon nicht kompatibel, haben Behörden doch eine solche gemeinsame Nutzung umfangreich beschildert, also ein Fußweg/Gehweg mit blauem Fußgängerschild Z 239 und Zusatz Rad frei oder Z 240 als gemeinsamer Weg. Die Politik hat aber die Gefährlichkeit für beide Verkehrsteilnehmer dazu immer erkannt und hat Mindestbreiten in der Straßenverkehrsordnung und Verwaltungsvorschriften vorgeschrieben, die aber viele Verkehrsbehörden schon mal nicht beachten wollen. Man will wohl halt kostengünstig und schnell viele RadKilometer ausweisen, anstatt, wo geboten, richtige, also getrennte Radwege zu bauen.

In den Niederlande, das gerühmte Eldorado für Radler, gibt es noch nicht mal die oben genannten Verkehrsschilder, gemeinsame Nutzung gibt es dort aus guten Gründen nicht. Einiges haben wir nun schon dabei erreicht, es gibt aber immer wieder viele Beschwerden über völlig losgelöste, rücksichtlose Radler, die einfach nicht anerkennen wollen, dass der „schwächste“ Verkehrsteilnehmer, also der zu Fuß Gehende, immer Vorrecht hat, dass gar Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben ist. Vielen ist es schon regelrecht verleidet, zudem mit Kindern/Hund, z.B. auf dem Neckardamm spazieren zu gehen, mit vielen halt einfach durchbrausenden, wegklingelnden Radlern.

Bei der Remstal-Gartenschau am Rathaus war es leider nicht anders. Wir adressieren solche Gefahrenstrecken bei der Verkehrsbehörde der Stadt Remseck und drängen dann auf entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Fußgänger. Haben Sie sich auch schon über solche Situationen geärgert, wo ist Ihnen das auch schon passiert?  Mailen Sie mir einfach unter remseck@fuss-ev.de, auch für weitere Infos. Der Fachverband FUSS e.V. und wir als deren Ortsgruppe verstehen uns als Lobby für den Fußverkehr. Peter-Jürgen Gauß