Faktencheck Bürgerentscheid Westrandbrückenstraße 2 18.10.2020

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, liebe Klubler, liebe Mitglieder und alle, die sich im Bürgerentscheid-Verfahren engagieren!

Wie im Amtsblatt angekündigt, wollen wir uns als FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung auch bei der Entscheidungsfindung zum Bürgerentscheid „Westrandbrücke“ in einer neu eingerichteten Arbeitsgruppe mit unserer Expertise bei Verkehrsinfrastruktur und Stadtplanung einbringen. Damit wollen wir mithelfen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger angeregt werden, sich mit den Themen zu beschäftigen und dann am Bürgerentscheid sich zu beteiligen. Zuerst wollen wir die Grundlagen verifizieren, dann einen FaktenCheck durchführen und anschließend daraus Thesen als Basis für eine fundierte Entscheidung veröffentlichen. Unsere Aktivitäten können auch auf unserer Homepage www.wanderfreunde-remseck.de nachgelesen werden, unter remseck@fuss-ev.de kann sich jeder zur Arbeitsgruppe anmelden und sich einbringen, in den Verteiler aufgenommen werden, auch Unterlagen anfordern.

Nach eingehenden Prüfungen/Diskussionen der zur Verfügung stehenden Unterlagen, nach Besuch von Veranstaltungen und vielen Unterhaltungen mit Bürgerinnen und Bürgern über die als wichtig empfundenen Aspekte haben wir in diesem Sinne noch einige entscheidungsrelevante Informations- und Änderungswünsche an die Projektleitung Bürgerentscheid:

– Neue Mitte autofrei? Für die Bauabschnitte 2 und 3 liegen keine verbindlichen Planungen vor, in Illustrationen sind Straßen zur Erschließung vorgesehen, für Anlieger- /Liefer- und Kundenverkehr, Durchfahrt nach Neckargröningen. Behauptung muss also verifiziert, ggfs. richtig gestellt werden.

– Alte Neckarbrücke als „Flaniermeile“? Die alte Neckarbrücke soll nur noch für Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV zur Verfügung. Damit wäre die bisherige Fahrbahn der Neckarbrücke für den Busverkehr mehrerer Linien mit Gegenverkehr freizuhalten, eine Verengung/Möblierung ist damit ausgeschlossen, Fußgänger dürfen die Fahrbahn/Busspur nicht benutzen. Die Illustration ist also objektiv unrichtig und vermittelt von der möglichen späteren Verkehrssituation dort keinen zutreffenden Eindruck. Dies ist richtig zu stellen.

– „Monsterbrücke“ und Zerstören der Landschaft? Wegen Durchfahrtsvorschriften müsste der Verkehr auf der Brücke auf über 9 Meter geführt werden, zum Vergleich also im 4. Stockwerk eines Hauses. Ebenso das auf diese 9 Meter führende „Ohr“, und die beiderseitigen, da hinaufführenden Rampen. Damit wird es sich um ein beherrschendes, großes Bauwerk in bisher freier Landschaft handeln; um die Dimension zu erfassen, bitten wir um maßstäbliche beiderseitige Seitenansichten auf voller Länge. Dies halten wir für entscheidungsrelevant. Die bisherige Illustration dieser neuen Brücke ist objektiv falsch und damit irreführend, wir bitten um eine rasche Berichtigung.

– Schallgutachten richtig? Möglicherweise durch das Fehlen konkreter Brückenbaupläne hat der Schallgutachter seine Berechnungen auf eine Höhe von 4 Meter abgestellt. Der mögliche Verkehr wird aber deutlich höher, nämlich bis 9 Meter hoch, auf der Brücke geführt werden müssen, auf den Rampen und dem „Ohr“ entsprechend hoch. Schall trägt unstrittig weiter, je höher sich die Schallquelle befindet, das Gutachten muss also rasch überarbeitet werden. Die richtigen Zahlen sind beim Bürgerentscheid entscheidungsrelevant.

– Weniger Kreuzungen? Mehr Fahrstreifen? Wir haben gerade andersrum gezählt: Die derzeitige Planung braucht 4 statt bisher 3 Kreuzungen/Knotenpunkte, dazu noch mehr Ampelanlagen, 15 gegenüber bisher 12, was den künftigen Verkehrsfluss deutlich verschlechtern müsste. Auch die vielen Umwegen mit hausgemachtem Mehrverkehr und dem abbremsenden „Ohr“. Jeder kann das selbst aus der vorliegenden Illustration feststellen, dass trotz dieser großdimensionierten, wohl teuren Westrand-Brückenstraße der Verkehrsfluss ggü. der aktuellen Situation eigentlich nicht zu verbessern ist. Die Leistungsfähigkeit dieses Verkehrsbauwerk wird ggü. aktuell auch noch zusätzlich durch weniger Hauptrichtungs-Fahrspuren eingeschränkt. Um dies alles zu verifizieren, haben wir deshalb noch um ein baldiges Verkehrsflussgutachten als weitere wichtige Information gebeten, denn diese Fakten könnten nur weiterhin Schleichverkehr in allen Ortsteilen zum Umfahren so vorprogrammierter Staus bedeuten.  

– Landschaftsverbrauch? Eingriff in die Natur? Das Verkehrsbauwerk Westrand-Brückenstraße benötigt nach vorliegender Illustration Verkehrsflächen für bis zu 5 Fahrspuren (Fahrstreifen), um den Verkehr abwickeln zu können. Vorgeschrieben aber ist allein schon eine eigentliche Querschnitt-Fahrstreifenbreite von 3,50 Meter, ohne Nebenflächen. Damit wären Verkehrsflächen von mindestens 7 Meter Breite bis über 17 Meter Breite nötig. Damit wird massiv in die bisherige Topografie  eingegriffen, die Ortsteile Neckargröningen und Aldingen werden mit diesen „Querriegeln“ getrennt, die Belüftung der Tallage beeinträchtigt und die vorhandene Örtlichkeit nachhaltig, zum Schlechten, verändert. Da wir von dem Umfang, Wuchtigkeit und Landschaftsverbrauch dieses Brücken- und Straßenbauwerks selbst überrascht sind, bitten wir kurzfristig einen Gutachter mit einer maßstäblichen Planung zu beauftragen, damit man die Dimensionen beurteilen kann, dies ist entscheidungsrelevant.

– Finanzierung der Westrandbrücke, der Neuen Mitte? Laut Pressemitteilungen hat Oberbürgermeister Schönberger und der Gemeinderat dieStadt/die Bürgerschaft hochverschuldet, in 2019 und 2020 sollen es über 15 Millionen EURO Kreditaufnahmen von der Bank sein. Die Pro-Kopf-Verschuldung der Remsecker soll damit drastisch ansteigen; von etwa 51 Euro in 2018 auf 628 Euro im Jahr 2020. Zu einem Bürgerentscheid gehören, vor diesem Hintergrund erst recht, Aussagen über die weiteren Belastungen der Stadtkasse durch dieses Verkehrsbauwerk, durch die angedachte Neue Mitte, dies ist entscheidungsrelevant.

– Wann kommt denn das alles? Wir vermissen wichtige Aussagen zum Zeitfenster der Realisierung. Kommt das alles in 2, 5, 10 oder wie manche unken, erst in 15 Jahren? Und was ist dann mit der versprochenen Verkehrsentlastung bis dahin? Muss man sich denn dann nicht eventuell verstärkt um andere, schneller umsetzbare  und eventuell doch bessere Lösungen kümmern?

– Fragestellung Westrandbrücke? Am 15. November soll im Rahmen eines Bürgerentscheids über folgende Fragestellung abgestimmt: „Sind Sie für den Bau der Westrandbrücke?“ Uns irritiert diese Formulierung, da ja damit offen bleibt, über welche Westrandbrücke eigentlich abgestimmt werden soll. U. E. wäre die richtige Fragestellung gewesen: „Sind Sie für den Bau der Westrandbrücke nach den bisher vorliegenden Planungsunterlagen?“ Denn sonst hätte man ja, bei Zustimmung, alle Freiheiten über die Art und Umfang der Ausführung der Westrandbrücke, also z.B. auch für den früher mal angedachten vierspurigen Ausbau! Wir bitte also um verbindliche Erklärung, dass bei der Fragestellung die vorliegende Illustration über die Westrandbrückenstraße gemeint ist.

+ Neu:

– Neubau Westrandstraße vierspurig? Neubaustrecken von Landstraßen sind in die Straßenkategorie LS II bzw. LS III bei einer Fahrzeugstärke > 20.000 Fzge. mit einer Belastungsklasse 1 einzustufen, insofern ist die EKL (Entwurfsklasse) 2 und 3 zu berücksichtigen (Richtlinien für die Anlage von Landstraßen (RAL). Damit sind Straßenbreiten vorgegeben, s.o., bei hoher Verkehrsnachfrage, hier vorliegend gegeben, ist ein vierspuriger Ausbau vorzunehmen. Wir bitten umgehend zu beantworten, ob für die neue Westrandbrücke/-straße dies Vorgaben gelten, das Land also aus Rechtsgründen einen vierstreifigen Neubau durchsetzen könnte. Dagegen wurde ja im Vorfeld „gekämpft“, insofern ist diese Rechtsfrage vorher verbindlich gutachterlich zu klären, dies ist entscheidungsrelevant.

+ Neu: 

– Alte Neckarbrücke? Muss denn die Stadt, die Bürgerschaft, die als marode bezeichnete bisherige Neckarbrücke dann vom Land kaufen/übernehmen, wenn diese keine Landesstraße mehr ist, mit allen Renovierungs- und Ausbaunotwendigkeiten (dringend: angebauter Fuß- und Radweg). Welche Kosten entstehen dann dadurch?

– Finanzierungszusage Regierungspräsidium? Eine, notwendig verbindliche, Zusage des Landes aus Steuermittel (70%) kann es doch nur geben, wenn das Bauvorhaben alle rechtlichen Vorgaben zur Leistungsfähigkeit regionaler Landesstraßen erfüllt und darüber schon konkrete Pläne vorliegen (Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz LGVFG vom 20. Dezember 2010). Werden also denn solche Pläne zurück gehalten oder ist die genannte Zusage einfach unverbindlich? Und wieso eigentlich nicht 100%, es ist doch dann eine Umgehungsstraße und eindeutig keine Ortsverbindungsstraße? Beides wäre entscheidungsrelevant.

Gerne würden wir eure/Ihre Meinung hören, geht leider derzeit nur per Email. Wir freuen uns auf jeden Fall auf ein reges Feedback! Die Projektleitung bitten wir, rasch mit uns Kontakt aufzunehmen, damit wir gemeinsam vorankommen.

Sobald wir vom Rathaus die erbetenen Auskünfte und Nachweise erhalten haben, werden wir die Angemeldeten in einen FaktenCheck nach der Broschüre „Gemeinsam unsere Stadt gestalten“ mit Diskussionen und Checks einbinden, leider wieder alles nur per Email. Den FaktenCheck und die sich daraus ergebenden Thesen zur Westrandbrückenstraße werden wir, hoffentlich rechtzeitig, versuchen, breit zu kommunizieren um Entscheidungshilfen bei der Abstimmung zu geben.

www.fuss-ev.de

Faktencheck Bürgerentscheid Westrandbrückenstraße

Als Leiter und Sprecher der FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck und Umgebung wurde ich verschiedentlich angesprochen, ob wir uns auch bei der Entscheidungsfindung zum Bürgerentscheid „Westrandbrücke“ mit einbringen können. Leider durch Verzögerungen beim FußverkehrsCheck in Pattonville konnten wir nun erst die Unterlagen dazu prüfen und wollen mit einer neu eingerichteten Arbeitsgruppe „Fortentwicklung Rund ums Rathaus“ unsere Expertise bei der Verkehrsinfrastruktur und Stadtplanung einbringen. Die Arbeitsgruppe besteht aus Mitgliedern der Ortsgruppe, aber auch von Aktiven des Wander- und SpazierKlubs Aktive 55plus, sie ist aber für alle interessierte Bürgerinnen und Bürger offen, Anmeldung über Email.

Wir wollen also die öffentlich zur Verfügung stehende Unterlagen, hoffentlich bald ergänzt um, nach unserer Meinung, fehlende oder unscharfe Informationen, einem sogenannten FaktenCheck unterziehen, um dann Thesen zu erarbeiten, die Entscheidungsgrundlage zur Abstimmung beim Bürgerentscheid sein könnten. Damit wollen wir mithelfen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger angeregt werden, sich mit den Themen zu beschäftigen und dann am Bürgerentscheid sich zu beteiligen. Sobald wir die erbetenen Informationen von der Stadtverwaltung dazu haben, werden wir den FaktenCheck in der Arbeitsgruppe durchführen und veröffentlichen. Wer den FaktenCheck direkt erhalten will, kann sich unter der Email schon mal registrieren lassen. In Kürze planen wir auch einen Vor-Ort-Termin um Gelegenheit zu geben, weiter über das Bauprojekt und den Bürgerentscheid zu diskutieren, also hoffentlich viele Antworten auf viele Fragen zu erhalten. Die Einladung erfolgt hier an dieser Stelle im Amtsblatt. Email remseck@fuss-ev.de

Anregungen zu schattigen WaldGenussTouren

Nachdem unser Wander- und Spazierklub wegen Corona immer noch die „Wanderfüße stillhalten“ muss, werden wir in den nächsten Wochen, nach den 10 Corona-Wanderanregungen, nun auch noch WaldGenussTour-Anregungen machen. Große Gruppen gehen derzeit nicht, allein, zu zweit oder in kleiner Gruppe kann man aber trefflich, interessant und gesund unterwegs sein:

Bei dieser Sommerhitze ist ein schattiges Ruhe-Plätzchen sicher am vernünftigsten.  Zwischendurch sollte man aber doch was unternehmen, deshalb neue Wander-/Spazier-Empfehlungen, immer mit viel erholsamem WaldSchatten. Und nehmt euch dabei einfach die Zeit auch zum „Waldbaden“ mit einem schönes Plätzchen auf einer Bank, einem Baumstamm oder beim BäumeUmarmen: Man nimmt die Natur mit allen Sinnen wahr. Und inmitten schattenspendender Bäume und viel frischer Luft zum tiefen Einatmen verspürt man sofort die beruhigende Wirkung, wenn man auch den modrigen Geruch des Waldes riechen, die raue Rinde der Bäume ertasten, das Zwitschern der Vögel und das Rascheln der Blätter hören kann. Viele positiven Auswirkungen auf Körper und Seele! In unserer näheren, eher waldarmen Gegend aber nicht so einfach, wir haben aber einiges dazu gefunden. Veröffentlichungen im Remsecker Amtsblatt ab 13.8.20 jede Woche:

WaldGenussTour Nr. 1 Brühleichen-Wald, Unterer und Oberer Zuckmantel Bittenfeld

WaldGenussTour Nr. 2 Burgholz und Hartwald Remseck

WaldGenussTour Nr. 3 Birkhau-Wald Affalterbach

WaldGenussTour Nr. 4 Favoritepark und Monrepos, der Klassiker

WaldGenussTour Nr. 5 Lemberg-Wald

WaldGenussTour Nr. 6 Im Kaisersberg-Wald

WaldGenussTour Nr. 7 Im Bietigheimer Forst

WaldGenussTour Nr. 8 Rund um den Korber Hörnleskopf

WaldGenussTour Nr. 9 Unterwegs im nordwestlichen Ausläufer des Schurwalds

WaldGenussTour Nr. 10 Vom Rotenberg zum Kernen

Beschreibungen im Amtsblatt, in Kürze hier!

Nur ein fußgängerfreundliches Remseck ist ein l(i)ebenswertes Remseck!

Der von unserer FUSS e.V. – Ortsgruppe Remseck+Umgebung geplante und durchgeführte FußverkehrsCheck in den Remsecker Ortsteilen, mit Start in Hochberg, läuft in den nächsten Wochen, Termine im Amtsblatt! Unsere „FUSSler“ und Bürgerinnen und Bürger sind bei Spaziergängen unterwegs, die Verkehrsinfrastruktur mit Schwerpunkt Fußverkehr zu checken, d.h. also aufzuspüren und zu bewerten. Wie fast erwartet, hält sich leider das Mitmachen aus der Bürgerschaft etwas in Grenzen, es fehlt halt offensichtlich doch ein Präsenz-Eröffnungsworkshop bei dieser offenen Bürgerbeteiligung. Die vielen Infos im Amtsblatt in den vergangenen Wochen kann man damit wohl nicht ersetzen, wegen Corona ging es aber nicht anders! Gerne erwähnenswert Gerhard Seibold, der aufgrund seiner Erfahrung den Schwerpunkt „Gehandicapte“ übernommen hat, die ja besondere Anforderungen an die Fußverkehrsverhältnisse stellen müssen. Nachfolgend werden die Ergenislisten für alle Ortsteile veröffentlicht, nachdem sie an Daniela Dürr, Büro des OB und zuständig auch für Bürgerbeteiligungen, übergeben wurden. Die einzelnen CheckPunkte sollen dann an die Fachabteilungen weitergeleitet werden mit der Maßgabe zu prüfen, was sich denn davon zeitnah umsetzen lässt, wir sind gespannt!






Stand 1.8.2020 Das meiste ist nun geschafft! Der FußverkehrsCheck Aldingen mit über 40 Checks, wie alle Ortsteile oben zum Anschauen. Nun zur Weiterverarbeitung in den Fachbereiche des Rathauses, natürlich dort ein bisschen viel auf einmal, aber die meisten Checks können mit der Prüfung und Umsetzung ja auch etwas warten. Aber möglichst nicht, wenn es um die Sicherheit im Verkehr geht! Allen, die bisher mitgemacht haben, auch mit Hinweisen und Ratschlägen, gebührt schon mal riesengroßen Dank, vielleicht kann sich das Rathaus dazu auch äußern. Denn es ist sicher nicht überheblich zu vermuten, dass die FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung damit den umfangreichsten FußverkehrsCheck in Deutschland durchgeführt hat mit bisher über 220 Checks! Ich meine, darauf können wir alle wirklich stolz sein, vor allem aber die, die sich damit für ein fußgängerfreundliches Remseck und damit um ein l(i)ebenswertes Remseck gekümmert und eingesetzt haben. Wir feiern das aber noch bei Gelegenheit, halt nun etwas später!

Corona-Unterbrechung bis auf weiteres!

Aktive 55plus
Remseck und drum herum – Wandern und erleben!

Unser Wander- und SpazierKlub Wanderfreunde Remseck Aktive 55plus macht notgedrungen eine Pause bis auf weiteres wegen der schlimmen Entwicklungen. Damit entfallen auf jeden Fall die geplante Spargelausfahrt ins Unterland und unser Wanderausflug in den Naturpark Stromberg-Heuchelberg mit Besuch des Klosters Maulbronn. Wenn im Juni Aktivitäten wieder möglich sind, geht es auf WanderTour in den wunderschönen schwäbischen Wald von Urbach aus über den Edelmannshof nach Rudersberg. In der Zwischenzeit hoffen wir, dass es nicht noch schlimmer wird, wie die Fachleute vorhersagen. Bitte haltet euch dringend an deren Empfehlungen! Wir wünschen allen virenfreie Zeiten und damit viel Gesundheit und Wohlergehen. Gudrun und Peter-Jürgen Gauß

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In Corona-Zeiten 2020: Damit in diesen schlimmen Zeiten die „Decke nicht auf den Kopf“ fällt, will ich als Leiter unseres Wander- und SpazierKlubs für unsere Klubler und alle Interessierten im Amtsblatt ab 8.4.2020 in den nächsten Ausgaben Spazierwege-Anregungen in Corona-Zeiten veröffentlichen. Der passionierte Spaziergänger oder gar Wanderer kennt die Strecken sicher. Es gibt aber auch viele, die dies als willkommene Anregung  aufnehmen, um in schönster Frühlingszeit in frischer Luft Remseck und Umgebung zu genießen. Bitte beachten Sie aber die aktuellen Virus-Verhütungsvorschriften! Und Sie wissen doch: Gehen ist gesund, unstrittig!

8.4.2020 Peter-Jürgen Gauß

Vorschlag 1 Durch den Hartwald und das Burgholz

Vorschlag 2 Am Strombach/Apfelbach entlang nach Affalterbach und mit Aussicht vom Lemberg

Vorschlag 3 Von Hochberg nach Hochdorf und zum Zipfelbach

Vorschlag 4 Zu den Zugwiesen und den „Oßweiler Alpen“

Vorschlag Nr. 5 Von Aldingen durch`s Holzbachtal und um den Flugplatz herum

Vorschlag Nr. 6 Östlich von Neckarrems: Zu Naturdenkmalen und mehr

Vorschlag Nr. 7 Am Hartmannsgraben, zum Ostfriedhof und Uhlberg

Vorschlag Nr. 8 Durch den Hochdorfer Wald und um Bittenfeld herum

Vorschlag Nr. 9 Zu unseren südlichen Nachbarn Öffingen, Hofen und Mühlhausen

Vorschlag Nr. 10 Vom Neckarzentrum zur Zipfelbachmündung, Zipfelbachtal und über Hochberg zurück

Mit den vergangenen 10 Corona-Wander-/Spazieranregung will ich diese Reihe beenden. Inzwischen ist es ja fast wie früher, oder manches doch nicht? Auf jeden Fall haben wir unsere doch schöne und interessante Remsecker Gemarkung und drum herum besser kennenlernen können. Und ein Tipp: Man kann ja alles auch nochmal anders rum machen, es sieht dann manchmal ganz anders aus! Ich hoffe, es gelingt noch, darüber ein Remsecker-Wanderbüchle rauszubringen, wenn halt das nötige Geld da ist, Spenden an die Stadt Remseck gerne. Eine weitere virenfreie Zeit mit viel Gesundheit. Und irgendwann beginnen wir wieder unsere vielfältigen Unternehmungen für die Aktive 55plus  „Remseck und drum herum – Wandern und Erleben!“ Freut euch einfach drauf und macht dann, gesund und munter, einfach mit. Peter-Jürgen Gauß

FaktenCheck Westrandbrücke/-straße Stand 29.10.2020

Liebe Klubler, liebe FUSSler, liebe sonstige Aktiven, Interessierten und Unterstützer!

Anbei nun der angekündigte FaktenCheck zur Westrandbrücke/-straße mit Stand 29.10.2020. Alles weitere zum Zustandekommen ist dort ausgeführt. Der FaktenCheck ist im Leitungskreis so abgestimmt und beschlossen worden und wird nun zur Diskussion in der Runde, aber auch für die Öffentlichkeit, freigegeben. Damit konnten wir nach unserer Meinung, strukturiert und nachvollziehbar, die „Wahlprüfsteine“ für den Bürgerentscheid zusammenstellen, nach intensiven Recherchen, soweit verfügbar. Wir können aber keinen Anspruch oder gar Garantie auf Vollständigkeit übernehmen!

Wir freuen uns also über viele, konstruktive Diskussionsbeiträge von euch, von Ihnen, leider ist ein Meinungsaustausch nur per Email möglich, bitte also unter remseck@fuss-ev.de. Wir werden versuchen, einen Querschnitt der Beiträge im Amtsblatt und auf unserer Homepage zu veröffentlichen, die Zustimmung setzen wir damit voraus. Die Datei ist hier in Kürze verfügbar!

Sicher unterwegs in dunkler Jahreszeit!

Aktive 55plus
Sicher unterwegs in dunkler Jahreszeit!

Als Wander- und SpazierKlub wollen wir, zusammen mit der FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung, mit einer Aktion „Sicher unterwegs in dunkler Jahreszeit!“ mithelfen, dass gerade die „schwachen“ Verkehrsteilnehmer möglichst ungefährdet und sicher durch die Herbst- und Winterzeit kommen. Denn Dunkelheit und Glätte sind in diesen Wochen die größten Gefahren für Fußgänger (und Radfahrer). Werden sie im Dunkeln oder bei Nebel zu spät oder gar nicht erkannt, kann das sehr böse ausgehen.

Etwa 15 Prozent aller Verkehrstoten sind Fußgänger; fast die Hälfte der tödlich verunglückten Fußgänger sind ältere Menschen. Vielfach, sagte Christoph Lauterwasser, Leiter des Allianz-Zentrums für Technik in München, der „Zeit“, passiere der Unfall „innerorts, in der Dämmerung oder nachts, in den dunklen Monaten zwischen Oktober und Februar. Primär ist der Gegner ein Auto, und der Fußgänger überquert die Straße“. Dass die Wintermonate für Fußgänger besonders riskant sind, bestätigt auch die Unfallforschung der Versicherer (UDV). Gefährlich ist es vor allem auf schlecht oder nicht beleuchteten Landstraßen. Diese sollte man meiden, sofern kein Gehweg vorhanden ist. Aber auch innerorts sei die Unfallgefahr zwischen November und März nahezu doppelt so hoch wie in den anderen Monaten. Gerade im Winter neigen aber viele Menschen zu dunkler Kleidung. Um dann dennoch im Straßenverkehr besser gesehen zu werden, empfiehlt es sich, auf helle Kleidung auszuweichen. Eine Alternative ist Kleidung mit einem Reflektor-Streifen. Oder sogenannte Blinkies, also kleine reflektierende Anhänger, die man an Kleidung oder Taschen anbringen kann. Insbesondere bei Kindern ist eine Ausstattung mit Reflektoren an Kleidung, Schuhen und Schulranzen wichtig, ebenso die Aufklärung über besondere Gefahren im Winter. Sofern die Garderobe dunkel ausgerichtet ist, einfach eine Warnweste über der Jacke oder dem Mantel tragen. Die Straße überqueren sollte man sinnvollerweise an einer Ampel oder zumindest an einer gut beleuchteten Stelle. Auch auf parkende Fahrzeuge gilt es zu achten, die die Sicht für Autofahrer versperren können. Quelle: https://web.de/magazine/gesundheit/fussgaenger-winter-gefaehrdet-schuetzen-dunkelheit-glaette-34259062. Peter-Jürgen Gauß

Von Rotenberg zum Kernenturm

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Remseck und drum herum – Wandern und erleben!

Zum schönen Erinnern und zum Nachmachen: Vom Parkplatz aus spazierten wir zuerst durch den malerischen Ort Rotenberg mit seiner exponierten Lage und dann hinauf zur bekannten Grabkapelle für die Königin Katharina mit wunderschöner Rundsicht und einigem geschichtlichen. Dann ging es geradewegs wieder zurück zur Egelseer Heide, ein großer Grill- und Spielplatz in aussichtsreicher Lage und ideal zum Drachensteigen lassen. Weiter wanderten wir gemütlich durch den Wald und kurz steil hinauf zum Kernen mit Aussichtsturm und toller Rundumsicht und Kiosk. Dort konnten wir gemütlich und angemeldet Rast halten und uns stärken bei gegrillten Würstle und anderem, bei Bier und Fellbacher Viertele. Danach wanderten wir Richtung Kappelberg und nahmen dann eine tolle Panorama-Strecke zum Parkplatz zurück. Die GesamtTour war 10 km, ohne Grabkapelle 8 km.

Klub-Apfelstand am Samstag 8.8.20

Vor 2 Jahren, gerade auch am 8.8.2018, hieß es hier schon mal>>> Sicher kennt jeder den Spruch: A Apple a day keeps the doctor away! Oder, frei übersetzt. Ein Apfel am Tag, verscheucht Kummer und Plag! Und es müssen dazu nun nicht mehr Äpfel aus Argentinien usw. sein, denn nun gibt es, bei dieser Wetterlage schon, bei uns die ersten Frühäpfel. Während die Sorte „Klarapfel“ schnell mehlig wird, kann man hier die historische Sorte „Jakob Fischer“ als tolle Frühapfelsorte nennen. Und wir haben das Glück, gleich zwei solcher Bäumchen auf den Stückle zu haben, eine Pracht, auch wieder 2020. Wie schon einigen unserer Freunde, Bekannten, Nachbarn können wir euch Klubler solche Prachtexemplare auch noch anbieten, für vielerlei Verwendungsmöglichkeiten, Apfelmus, Kuchen, Zwischendurch …, mit leicht säuerlichem Geschmack, aber mürb für alle Zähne.

Wir hatten nun einiges geerntet und konnten, wegen Corona ohne geselliges Beiprogramm, an einem „Apfelstand“ auf unserer Terrasse diese tollen Äpfel abgepackt (Corona!) zum Mitnehmen anbieten, immer ca. 2 Kilo., was gerne nach Voranmeldung in Anspruch genommen wurde.

Mit schöner Runde in Schwaikheim

Aktive 55plus
Remseck und drum herum – Wandern und erleben!

Zum schönen Erinnern und Nachmachen: Ausgangspunkt der landschaftlich schönen Runde war Schwaikheim, vollmundiges Motto: „Leben, wo‘s am schönsten ist!“. Von Remseck auf kurzem Weg erreichbar, und dort starteten wir beim Parkplatz am Freibad Badstraße. Wir marschierten zuerst durch den Ort, am Zipfelbach entlang, dann ging es auf die Höhe zur Schwaikheimer Linde mit schönen Weitblicken. Zwischen Stückle und Obstbaumwiesen spazierten wir Richtung Korb zum Dornhau und zum Biergarten des Schwaikheimer Minigolfs. Dort gab es für uns genügend Platz zur erfrischenden Einkehr, wer wollte, konnte stattdessen auch eine Runde Minigolf spielen. Auf schönen Wegen ging es dann wieder zum Ort und zum Ausgangspunkt zurück, eine leichte Runde mit etwa 7 km insgesamt.

Spontan-Tour zum Weingut

Aktive 55plus
Remseck und drum herum – Wandern und erleben!

Zum schönen Erinnern und nachmachen: Zur Spontan-Tour zum Weingut Wagner luden wir herzlich mit den genannten und bekannten Corona-Beschränkungen ein. Wir trafen uns in Leutenbach bei Winnenden am Sportplatz mit vielen Parkplätzen, von Ortsmitte aus Richtung Weiler-zum-Stein links am Ortsende. Ab Remseck ca. 20 Minuten mit dem Auto. Dann spazierten wir genussvoll und gemütlich den Höllachbach entlang, auch durch einen kleinen Landschaftspark, dann aussichtsreich über die Feldflur bis zum Weingut Wagner, insg. etwa 5 km. Die Bewirtung dort war im großen überdachten Hof, das Wetter war gut. Heimwärts ging es dann durch den Ort hinunter zum Buchenbach und an diesem entlang zum Sportplatz  (etwa 2,5 km). Eine leichte Nachmittag-/Abend-Wanderung also, auch auf Graswegen und mit einer sicher schönen Einkehr.